boinkürze: Wegducken

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Kurzmitteilungen

Schulen schließen zu müssen ist nie schön. Im Zuge einer schrumpfenden Bevölkerung ist dies jedoch unvermeidlich. Da die Anzahl der Schüler_innen sehr gut für jede einzelne Schule vorauszusagen sind, ist ein umfassendes Konzept für das ganze Stadtgebiet von Vorteil. Kurz vor der Verabschiedung eines bereits fertigen Plans bekam die Politik jedoch kalte Füße. Die Angst vor wütenden Eltern, die ihre Kinder für Demonstrationen instrumentalisierten, war zu groß. Somit entschied sich die Politik, Schulen so lange bestehen zu lassen, bis die zuständigen Aufsichtsbehörden die Stadt dazu zwingen, einzelne Schulen zu schließen. Damit macht sich die kommunale Politik nicht die Hände schmutzig.
Eine positive Entwicklung in der Bochumer Schullandschaft zeichnet sich aber doch ab. Im Bereich der Förderschulen (früher auch Sonderschulen genannt) gerät einiges in Bewegung. Mit dem Inkrafttreten der UN-Menschenrechtskonvention über die Rechte behinderter Menschen muss sich diese Schulform ihrer Existenzberechtigung stellen. In Bochum werden nun die ersten Schritte gewagt. Mehrere Förderschulen werden zusammengelegt, Standorte geschlossen und die Anzahl an Kindern in Förderschulen soll kontinuierlich sinken, bis behinderte Kinder nicht mehr gesondert beschult werden.

100 Jahre Weltfrauentag

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Kurzmitteilungen

Am 8. März findet der jährliche Internationale Frauentag statt - inklusive Aktionstag auf dem Dr.-Ruer-Platz. Diesmal treffen sich die Frauenverbände und -organisationen zwischen 15 und 17 Uhr.  Längst gehts allerdings nicht mehr nur um den Kampftag zur Befreiung der Frau: Madame Fatale singt Chansons, und die Frauen-Union lädt tatsächlich zur Modeschau, es gibt eine Weinprobe und vieles mehr. Natürlich verteilen auch wieder SPD-Männer Rosen an Passantinnen, um Geschlechterklischees auch weiterhin zu verfestigen. Trotzdem: Wer mit frauenpolitisch aktiven Menschen diskutieren will, wird auch die auf dem Dr. Ruer-Platz finden. Schließlich gibts ein Jubiläum zu feiern: 1911 begann die Tradition und jährt sich somit dieses Jahr zum 100. Mal.

Lange Schreibnacht

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Kurzmitteilungen

Am Donnerstag, den 10. März 2011, bietet das Schreibzentrum eine „Lange Nacht gegen aufgeschobene Hausarbeiten“ an: Sie beginnt um 20 Uhr und endet am nächsten Morgen um sieben. Bis 22 Uhr kann man im EuroEck (Spechtsweg 20) eintrudeln. Für alle Studierenden, die Probleme mit dem Beenden einer Hausarbeit haben, denen nichts weiteres mehr einfällt, oder die sogar erst anfangen wollen eine Arbeit zu schreiben, ist die Schreibnacht eine gute Anlaufstelle. Die Mitarbeiter_innen des Schreibzentrums stehen den Studis dabei zur Seite. Für Kaffee und Verpflegung ist gesorgt. Außerdem könnte es klug sein, für kurze Ruhephasen einen Schlafsack mitzubringen. Natürlich ist die ganze Aktion kostenlos. Trotzdem wäre es gut, sich kurz unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden, damit absehbar ist, wie viele Studierende kommen werden.

St. Patrick`s Day in Bochum

Geschrieben von CMP am . Veröffentlicht in Kurzmitteilungen

Darauf ein Guinness in der Fiege-Stadt: Nicht nur in Irland wird am 17. März der St. Patrick’s Day gefeiert. Die weltweit größten Paraden finden in New York, Boston und Manchester statt. Im Rahmen der Kulturhauptstraße Rott2011 kommt es nun erstmals auch in Bochum zu einem Umzug, dank Arne Nobel, dem Intendanten des Rottstr5Theaters, und seiner Vorliebe für The Pogues, Whiskey und Samuel Beckett. Treffpunkt ist um 15 Uhr im Rottstr5Theater. Nach der Parade findet ein umfangreiches Kulturprogramm statt. Nach einer Lesung von Becketts „Warten auf Godot“ präsentiert Andreas Bittl sein Programm „A Little Bittl of… St. Patrick’s Day“. Danach spielen The Dorn Sham Rock live.

New Pott

Geschrieben von Chs am . Veröffentlicht in Kurzmitteilungen

Noch bis zum 10. Juli finden jeweils zur Lunchtime um 12 Uhr halbstündige Führungen durch die Ausstellung „Mischa Kuball: NEW POTT. 100 Lichter/100 Gesichter“ statt. Die Sammlung Moderne der RUB, die zur Campussammlung gehört, verlängert den Ausstellungszeitraum damit um fast drei Monate. Das Projekt von Mischa Kuball widmet sich der Frage, wie sich die multikulturelle Wirklichkeit der Ruhrregion künstlerisch darstellen lässt.