RedakteurIn gesucht!

Geschrieben von ks am . Veröffentlicht in KM

Die FSVK sucht ab sofort eineN neueN :bsz-RedakteurIn! Bewerben kann sich jedeR, die/der Lust hat. Als :bsz-RedakteurIn der FSVK sollte mensch ein besonderes Augenmerk auf Fachschaftsthemen haben, mensch kann aber auch über alle möglichen anderen Themen schreiben. Mensch sollte montags und mittwochs Zeit haben, weil dann die Produktions- und die Redaktionssitzungen stattfinden. Die vollständige Stellenausschreibung mit allen Infos gibt es hier:
www.fsvkbo.de

Andenken geschändet

Geschrieben von mh am . Veröffentlicht in KM

In Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern, wurden in der Nacht vom 8. auf den 9. November sämtliche Stolpersteine aus dem Boden gerissen. Die vom Künstler Kurt Demnig erstellten Steine, quadratische Messingplatten, sind deutschlandweit vor zahlreichen Häusern in den Bürgersteig gelassen, in denen Menschen gewohnt haben, die von den Nazis im Dritten Reich umgebracht oder schwer geschädigt wurden. Die elf Steine aus Greifswald, auf denen jeweils in Andenken an das Opfer Name, Geburtstag und Todesdatum stehen, wurden ausgerechnet am Jahrestag der Reichspogromnacht von bisher Unbekannten entfernt. Die Polizei ermittelt.

Der gestürzte General

Geschrieben von ck am . Veröffentlicht in KM

Für die Vereinigten Staaten war David Petraeus so etwas wie ein Nationalheld. Nun ist er nur noch ein Ehebrecher. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Petraeus eine Liebesaffäre mit der 20 Jahre jüngeren Biografin Paula Broadwell gehabt hat. Der ehemalige Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte im Irak und Chef der CIA, gerät nun zwischen die Fronten von Demokraten und Republikanern. Für Obama sei der Fall des routinierten und erfahrenen Ex-Generals ein schwerer Schlag: Er verliere einen zuverlässigen Berater mit jahrelanger Erfahrung in Afghanistan und anderen entscheidenden Schlachtfeldern im Krieg gegen al-Qaida, sagte CIA-Experte Bruce Riedel.

Homeless World Cup

Geschrieben von mh am . Veröffentlicht in KM

Im Oktober fand zum zehnten Mal die Fußballweltmeisterschaft der Wohnungslosen statt. 200.000 Zuschauer­Innen sahen im Austragungsort Mexico City, wie die Gastgeberinnen den Titel für ihr Land gewannen; bei den Männern siegte Chile. Die oft marginalisierten Obdachlosen wurden so ins Zentrum des Geschehens gerückt, um auf ihre prekäre Situation aufmerksam zu machen und sie mehr Anerkennung erhalten zu lassen. Durch Sport können biografische Hintergründe und Probleme außen vor gelassen und neue Gemeinschaften geschaffen werden. Nach Angaben des Bochumer Straßenmagazins Bodo hätten über 90 Prozent der SpielerInnen nach der WM eine neue Motivation für ihr Leben, und über 60 Prozent hätten ihr Leben durch Fußball „signifikant verbessert.“
Mehr Infos: homelessworldcup.org

Homo-Ehe und Marihuana

Geschrieben von ph am . Veröffentlicht in KM

Neben der Präsidentschaftswahl wurde in den USA am Dienstag in rund 30 Bundesstaaten über mehr als 170 Volksentscheide abgestimmt. Die Ostküstenstaaten Maryland und Maine sowie der Bundesstaat Washington stimmten für die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe. Die Homo-Ehe war bisher erst in sechs der 50 US-Bundesstaaten legal. In Colorado und im Bundesstaat Washington wurde zudem der Besitz von kleinen Mengen Marihuana erlaubt. In Kalifornien wurde die Abschaffung der Todesstrafe abgelehnt.

Sanktionshungern

Geschrieben von clu am . Veröffentlicht in KM

Der Autor und Philosoph Ralph Boes, Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative Bedingungsloses Grundeinkommen und „Kunde“ beim Jobcenter Berlin, ist in den Hungerstreik getreten. In seinem „Brandbrief eines entschiedenen Bürgers“, adressiert unter anderem an Bundeskanzlerin Merkel, Arbeitsministerin von der Leyen sowie den Geschäftsführer des Jobcenters, kritisiert er: „Menschen mit Arbeit zu beschäftigen, die sinnlos ist, setzt die Menschenwürde außer Kraft“. Wegen seiner Weigerung, „sinnlose“ Arbeit anzunehmen, ist er nun sanktioniert worden: statt 374 bekommt er nur noch 37,40 Euro monatlich. Mit seinem Sanktionshungern möchte er auf das „unwürdige und lebensbedrohende“ Ausmaß des „Verfassungsbruch(s) in Hartz IV“ aufmerksam machen.