Umbauarbeiten am Springerplatz

Geschrieben von mr am . Veröffentlicht in KM

Anfang September sollen die Umbauarbeiten am Bochumer Springerplatz beginnen. Eine Baumallee soll das Areal nahe der Rottstraße mit der Innenstadt verbinden, 35 neue Bäume werden dafür geplanzt. Im Vorfeld der Bauarbeiten mussten allerdings auch zahlreiche Bäume gefällt werden. Der Pferdebrunnen, der sich bislang am Rande des Parkplatzes befand, soll restauriert werden und zukünftig Mitten auf dem Marktplatz sprudeln. Dieser soll zukünftig direkt vor dem ehemaligen Bunker angelegt werden. Der Parkplatz am Springerplatz wird von 120 Stellplätzen auf 90 reduziert. Die Bauarbeiten werden etwa ein Jahr dauern. Bislang werden die Kosten auf rund 1,7 Millionen Euro geschätzt.

Bald mehr Parkplätze?

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Seit dem 16. Juli wird die erste Hälfte des Parkauses West (P-West) abgerissen. Erhebliche bauliche Mängel machen einen großen Teil des Parkhaues unbenutzbar. Nachdem der Teil fertiggestellt ist, wird die zweite Hälfte ebenfalls abgerissen und neu aufgebaut. Diese gesamte Baumaßnahme soll Anfang 2014 fertiggestellt sein. Bis dahin bleibt das Parkplatzangebot an der Ruhr-Uni prekär. Die 2.000 Plätze im P-West fehlen an allen Ecken und Enden. Auch der geplante Shuttlebus zwischen dem  Hauptbahnhof und den geisteswissenschaftlichen Gebäuden wird erst im Wintersemester 2012/13 für Entlastung sorgen. Die einzige Alternative, ohne Gequetsche oder Parkplatzsuche zur Uni zu kommen, bleibt das Fahrrad.

:boinkürze: NPD weg!

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NPD weg!


Die Landeszentrale der Neonazi-Partei NPD ist nicht mehr in Wattenscheid ansässig. Drei Jahrzehnte leitete die NPD ihre Geschäfte in Nordrhein-Westfalen von einer Wohnung an der Günnigfelder Straße 101a aus. Damals begann auch der Widerstand gegen die neuen und alten Nazis in Bochum-Wattenscheid. Nach finanziellen Schwierigkeiten konnte die NPD das Hypothekendarlehen nicht mehr bedienen und die Gläubigerin, die Hypovereinbank leitete die Zwangsversteigerung ein. Gegen den ehemaligen Eigentümer des Gebäudes wurde wegen des Verdachts auf Untreue bereits ein Verfahren eingeleitet, damals war er noch Schatzmeister der NPD. Der neue Eigentümer nahm direkt nach der Übernahme der Immobilie von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch und setzte die NPD zum 1. Juli 2012 auf die Straße. Auch der Bochumer Kreisverband der Neonazi-Partei ist nun heimatlos. Das Bochumer NPD-Ratsmitglied Claus Cremer, der auch Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen ist, muss sich nun neue Räumlichkeiten suchen. Damit die faschistische Partei keinen Platz in Bochum findet, müssen die Bochumer*innen nun kollektiv der NPD eine Immobilie verweigern.

Prostitution in Dortmund

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Im vergangenen Jahr hatte der Dortmunder Rat in der ganzen Stadt die Straßenprostitution verboten. Hurenverbände, Grüne und Linke protestierten dagegen. Polizei und Ordnungsamt haben damals die Prostituierten vom Straßenstrich in der Ravensberger Straße samt der als vorbildlich bezeichneten „Verrichtungsboxen“ vertrieben. Nun hat sich die Prostitution an den Nordmarkt verlagert. Unter noch größerem Druck und verstärkter Gefahr mussten viele Frauen in der Illegalität weiterarbeiten. Seit Anfang Juni versucht die Polizei den wieder entstehenden Straßenstrich aus der Nähe des Nordmarktes zu vertreiben. Die verstärkte Repression gegen randständige Menschen wie Prostituierte, Sinti und Roma sowie Alkohol- oder Drogensüchtige geht in Dortmund anscheinend unvermindert weiter.

Kostümpatenschaft

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Anlässlich des diesjährigen n.a.t.u.r. – Festivals hat Hans Dreher Die Leiden des jungen Werther neu inszeniert. Zentrales Moment des Bühnenbildes ist ein Erdhügel, der das weiße Kostüm des Schauspielers Martin Breitscheiders bei den Aufführungen stark verschmutzt. Trotz zahlreicher Waschversuche mit verschiedensten Mitteln gelingt es dem Team des Rottstr5-Theaters nicht,  das Kostüm nach den Vorstellungen auch nur annäherungsweise in die weiße Ursprungsform zurück zu versetzen. Daher sucht das Rottstr5-Theater für zukünftige Aufführungen Menschen, Firmen oder Insitutionen, die 50 Euro für ein neues Kostüm spenden. Im Gegenzug erhalten die Kostümpaten zwei Freikarten für die Vorstellung, bei der ihr Kostüm zum Einsatz kommt. Auf Wunsch gibt es auch noch eine Nennung im Programmheft. Kontakt: Honke Rambow, Tel. 0173/2950492.

A40 gesperrt

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Ein weiterer Grund das Auto stehen zu lassen: Seit dem 7. Juli ist die Autobahn A40 in Richtung Bochum zwischen Essen-Zentrum und Essen-Huttrop komplett gesperrt. Die Sperrung dauert drei Monate und endet voraussichtlich am 30. September. In Richtung Duisburg verläuft die Sperrung zwischen den Abfahrten Essen-Ost und Essen-Zentrum. Es ist möglich durch die Essener Innenstadt die Sperrung zu umfahren oder großräumig über die Autobahnen A3, A42, A43 oder A52 auszuweichen. Am kostengünstigsten und bequemsten kann man mit der Bahn vom westlichen Ruhrgebiet nach Bochum gelangen, sowohl die Regionalexpresse RE1, RE6 und RE11 fahren zwischen Duisburg und Bochum.