Studentische Reservistenarbeit

Geschrieben von nh / rvr am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Protest gegen „Arbeitskreis Sicherheitspolitik“ an der RUB

1-1-web-flickr-Bundeswehr-Fotos-CC-BY-ND-2Hochschule und Militär, darf das zusammen gehen? Um diese Frage wird an der Ruhr-Uni wieder gestritten. In der vergangenen Woche hat sich der neu gegründete „Arbeitskreis Sicherheitspolitik“ an der RUB zu seiner ersten Sitzung getroffen. KritikerInnen werfen der Gruppe vor, ein zivilgesellschaftlicher Think Tank für mitlitärische Interessen zu sein.

Neuanfang in den Uni-Gremien

Geschrieben von fik/rvr am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Die Liste Vollversammlung hat sich aufgelöst

 

Bauerntrick gescheitert: Eine neue Fachschaftenliste soll künftig studentische Interessen im Senat vertreten. Foto: Jose Daniel Martinez/fotopedia.com (CCBY-NC-SA3.0)Was tun, wenn ein eigentlich spektrenübergreifendes Bündnis kurz davor steht, von einer einzigen politischen Strömung übernommen zu werden? Auf einem sehr gut besuchten Treffen hat die Liste Vollversammlung (LVV) beschlossen, sich selbst aufzulösen. Damit endet an der Ruhr-Uni eine Ära. Die LVV trat seit über einem Jahrzehnt zur Senatswahl an und stellte bis zuletzt die meisten studentischen Senator*innen. Mit der Auflösung der Liste wollen die FachschafterInnen verhindern, dass VertreterInnen der aktuell AStA-tragenden Gruppierungen die ursprünglich viel breiter aufgestellte Liste übernehmen.

Proteste gegen RassistInnen

Geschrieben von Mnd am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Am 3. Mai: Kundgebung von Pro NRW in Bochum

Antimuslimischer Rassismus als Wahlkampfshow: Pro NRW-Vorsitzender Markus Beisicht. Foto: Flickr by strassenstriche.net, (CC BY-NC 2.0)Die rechtspopulistische Partei Pro NRW setzt zum Endspurt an. Wegen fehlender finanzieller Mittel versuchen die Islamfeinde um den Rechtsanwalt Markus Beisicht, mit gezielten Provokationen Aufmerksamkeit zu erregen. Die selbsternannte Bürgerbewegung inszeniert sich im Wahlkampf als Opfer, neuerdings soll es gar einen „Mordanschlag“ gegeben haben. Im Zuge ihrer „Freiheit-statt-Islam“-Tour, bei welcher die RechtspopulistInnen vor nordrhein-westfälischen Moscheen aufmarschieren wollen, dürfte der Gegenwind allerdings stärker werden. Am 3. Mai kommen die RassistInnen nach Bochum.

 

Lokale Extremismusklausel?

Geschrieben von rvr am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Initiativen protestieren gegen AStA-Förderpolitik

1-1Gegenwind für die neue RUB-Studierendenvertretung: 28 bisherige Kooperationspartner*innen des Bochumer Uni-AStA protestieren gegen neue Regeln zur AStA-Initiativenförderung. Der Hintergrund: In ihrem Koalitionsvertrag verlangen die Listen Nawi, Jusos, Internationale Liste und Gewi von ihren Bündnispartner*innen ein Bekenntnis „zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland” – andernfalls soll es keine finanzielle Unterstützung mehr geben.

Neue Studierendenvertretung im Amt

Geschrieben von Chs am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Nawi stellt AStA-Spitze

1-1Mit jeweils 18 Stimmen hat das 45. Studierendenparlament der Ruhr-Uni – so knapp wie nur möglich – zwei Mitglieder der Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure (Nawi) in die zwei wichtigsten Ämter des AStA gewählt. Dirk Loose ist neuer AStA-Vorsitzender und Christian Volmering neuer Finanzreferent. Das bedeutet nicht nur, dass die Studierendenschaft der Ruhr-Universität ab sofort von einem Minderheiten-AStA vertreten wird. An ihrer Spitze stehen Vertreter einer Liste, die bisher noch nie im AStA war und im Wahlkampf explizit damit geworben hatte, unpolitisch zu sein.

Wenn der Gerichtsvollzieher kommt

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Campus-Duisburg-EssenDrei Monate nach der Wahl: Duisburg-Essen bekommt einen neuen AStA

Die Verhältnisse im Studierendenparlament in Duisburg-Essen sind nun endlich geklärt. Der bisherige rechte AStA wurde gnadenlos abgewählt. Deutliche Wahlsiegerinnen sind die Jusos und die Grüne Hochschulgruppe. Zusammen holten sie 22 der 33 Sitze im Parlament. Damit die Auszählung beginnen konnte, musste jedoch ein Gerichtsvollzieher die entwendete Urne beim Anwalt des rechten AStAs an sich nehmen.