Kein Platz für ReferendarInnen

Geschrieben von nh am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Referendariatsverkürzung: In geringerer Zeit noch mehr schaffen

3-1Auf dem Boden im Arbeitszimmer türmen sich die Stapel mit Fachliteratur. Sprachdidaktik, Didaktik politischer und ökonomischer Bildung und konzipierte Arbeitsblätter säumen den Schreibtisch. Katharina hechtet fahrig in der Küche umher. „Boah, ich hab den ganzen Tag noch nichts Vernünftiges gegessen“, sagt sie. Nach einem schnell zusammengeschnippelten und verputzten Salat, wirkt sie etwas entspannter. Das Referendariat macht ihr sichtlich zu schaffen: Sie ist eine der ersten, die ihren Vorbereitungsdienst in 18 Monaten absolvieren müssen. Statt Entlastungen erwarten die neuen ReferendarInnen ein höheres Arbeitsvolumen und eine geringere Vergütung als ihre VorgängerInnen in der zweijährigen Ausbildung.

DSW prämiert studentischen Einsatz

Geschrieben von Chs am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

2-1-web-Studentenwerkspreis-by-DSWWie die „Helden der Hochschule“ ihre Arbeitskraft vernachlässigen

Was tun Studierende eigentlich für Studierende – außer Notizen tauschen und im Aufzug zusammenrücken? Derzeit schreibt das Deutsche Studentenwerk (DSW) den 5. Studentenwerkspreis für besonderes soziales Engagement aus. Nominieren lassen können sich Studierende noch bis zum 13. Januar. Gehört ehrenamtliches Engagement an der Hochschule hierzulande schon zum guten Ton, wie beispielsweise in den USA?

Putin studiert in Duisburg-Essen

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Studierendenschaft in Duisburg-Essen: bald wieder demokratisch?


1-1-web-Mlltonne-by-flickr-Schockwellenreiter-CC-BY-NC-NDVom 21. bis 25. November konnten die Studierenden in Duisburg-Essen ein neues Studierendenparlament wählen. Das haben sie auch getan, doch ein Ergebnis ist noch immer nicht abzusehen. Dies hat einen dramatischen Grund: AStA-Referenten stahlen eine Urne und verhinderten damit die Auszählung. Dieses Verhalten des amtierenden Mitte-Rechts-AStAs in Duisburg-Essen stellt jedoch nur den letzten Akt eines beispiellos undemokratischen Schauspiels dar.

Bildungsstreik: Die nächste Runde

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Unzufriedenheit an Bochumer Schulen

1-2-streikAuf den ersten Blick könnte man meinen, der Bildungsstreik habe sich überlebt – und zwar wegen seines eigenen Erfolges. Die Studiengebühren an den Unis in NRW sind abgeschafft, die Kopfnoten an den Schulen ebenso, die Drittelparität zugunsten der Schüler_innen wurde wieder eingeführt. Aber: Grundlegende Bildungsreformen sind bisher ausgeblieben. Es gibt weiterhin das mehrgliedrige Schulsystem, Notendruck in der Lernfabrik, und der Numerus Clausus verbaut vielen jungen Menschen den Weg an die Hochschule. Deswegen wollen insbesondere Schüler_innen an diesem Donnerstag erneut auf die Straße gehen – auch in Bochum.

Irgendwas mit Medien

Geschrieben von MaBi/rvr am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

1-1-web-by-Stark-Architektur-und-Innenarchitektur

SAE Institute am Springerplatz

Ein Bunker als Medientempel? Zumindest, wenn es nach der “School of Audio Engineering” geht, soll der Hochbunker am Springerplatz in Zukunft ein Treffpunkt für Medienbegeisterte werden. Tatsächlich bietet der internationale Bildungskonzern SAE Institute dort zukünftig akademische und nichtakademische Abschlüsse an. Stärkerer Praxisbezug als die staatlichen Universitäten, so lautet das Werbeversprechen. Aufgenommen wird, wer es sich leisten kann: Die Studiengebühren belaufen sich auf rund 15.000 Euro für ein Bachelor-Studium.