Zwölf Jahre bis zur festen Stelle

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Die Uni zum Job machen: Spektakulär prekär


1-1-flickr-by-banspy-CC-BY-2Ausbeuterische Arbeitsverhältnisse sind an Universitäten keine Seltenheit. Viele Professor_innen überschreiten auch an deutschsprachigen Hochschulen arbeitsrechtliche Grenzen im Umgang mit wissenschaftlichen Angestellten. Trotz geringer Bezahlung gehen die wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen bei ihrer Arbeit an persönliche Belastungsgrenzen und Widerworte werden bisweilen hart geahndet. Die Vertretung der wissenschaftlichen Beschäftigten kümmert sich um die Belange der wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen und steht vor großen Aufgaben. Studentische Hilfskräfte allerdings verfügen nicht einmal über eine eigene Interessenvertretung. Der Bochumer AStA möchte sich deswegen stärker für studentische Hilfskräfte einsetzen.

Skepsis, Gastfreundschaft & Aufbruch

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Die Bochumer Studierendendelegation ist zurück aus Tunesien

diskussion-mit-studierenden-in-sfax(fik) Elf Tage in Tunesien – das hört sich nach Urlaub an. Aber spätestens seit der sogenannten „Jasminrevolution“ gibt es auch ganz andere Gründe, in das nordafrikanische Land zu reisen. Eine Delegation von Bochumer Studierendenvertreter_innen ist zurück von einer erlebnisreichen und konstruktiven Reise. Nach der autoritären Diktatur des Ben-Ali-Regimes bilden sich an den Unis des Landes gerade demokratische Strukturen.

Traumjob mit eingeschränkten Rechten

Geschrieben von jek am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Beschäftigungssituation studentischer Hilfskräfte


2-1-Foto-Paula-Wiesemann(jek) Eine Stelle als studentische Hilfskraft kann der Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere sein. Aber der Job im Wissenschaftsbetrieb hat auch Schattenseiten. Mehrere ASten, AGs und Gewerkschaften in NRW haben sich mittlerweile vernetzt, um die Arbeitsbedingungen zu evaluieren und Verbesserungen zu erreichen, denn: „Oft überstrahlen die Vorteile der Hilfskraftsstelle die Nachteile“, so Paula Wiesemann, Vorsitzende des Netzwerks wissenschaftlicher Nachwuchs. In einer Stellungnahme wendeten sich mehrere ASten nun an die Politik. Eine Kernforderung: Die Rechte der Hilfskräfte müssen klarer formuliert werden.

Wohin mit den Studis?

Geschrieben von Chs am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

50 Prozent mehr Bewerbungen


1-1(Chs) Man könnte meinen, es sei bereits ziemlich voll an der Ruhr-Uni. 50 Prozent mehr Menschen, als im vergangenen Semester haben sich in diesem Sommer für ein Studium an der RUB beworben. Das hat einen Grund: Bundesweit ist der Wehr- und Zivildienst weggefallen und in Bayern und Niedersachsen verlassen gleich zwei Abiturjahrgänge die Schulen. Noch bevor dies 2013 auch in Nordrhein-Westfalen der Fall sein wird, dürfte es im kommenden Semester auf und um unseren Campus herum etwas enger werden. Reicht der Platz dann noch für einen Sitzplatz im Hörsaal, in der Mensa und für ein Wohnheimzimmer?

Umbrüche mitgestalten

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Bochumer Studierendenvertreter besuchen das post-revolutionäre Tunesien

DSC01097(fik) Ein Flug nach Tunesien, das hört sich nach Urlaub an. Aber spätestens seit den arabischen Umbrüchen gibt es auch ganz andere Gründe für einen Besuch nach Nordafrika. Seit Dienstag befindet sich eine Delegation der Ruhr-Uni in der tunesischen Hauptstadt Tunis. Vertreter_innen des Akademischen Förderungswerkes (Akafö) und des AStA treffen in drei Universitätsstädten auf tunesische Studierende und Studentenwerks-Verantwortliche. Sie veranstalten Workshops und knüpfen Kontakte – eine Reise zu den Aktiven der Demokratisierungsbewegung.

Pinochets Erbe

Geschrieben von jek am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Studierendenproteste in Chile


chile_by-nc-sa(jek) Mit Vernunft oder Stärke lautet das Motto im Staatswappen Chiles. Mit Vernunft scheint der chilenischen rechtsliberalen Regierung nicht beizukommen. Daher entscheiden sich seit fast vier Monaten täglich hunderttausende für die Stärke und protestieren gegen das Bildungssystem. Mittlerweile haben sich SchülerInnen, LehrerInnen und Dozierende sowie Eltern und Großeltern der Studierenden den Protesten angeschlossen. Von der Kernforderung der Proteste fühlt sich auch die breite Masse der chilenischen Gesellschaft angesprochen: mehr Chancengleichheit, auch, aber nicht nur im Bildungssystem.