Bochum möchte radfahrfreundlich werden, ist davon aber noch weit entfernt

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Die Straßenschlacht

2-1-web-Rad-flickr-ItzaFineDay-CC-BY-2Die Fronten sind verhärtet: Die Bochumer Stadtverwaltung und der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) scheinen sich unversöhnlich gegenüberzustehen, obwohl sie ein gemeinsames Anliegen teilen. Bochum soll fahrradfreundlich werden. Davon ist man derzeit jedoch noch sehr weit entfernt. Klaus Kuliga, der Vorsitzende des ADFC in Bochum, möchte das verändern.

Menschenunwürdige Politik

Geschrieben von rvr am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

3-2-web-Pro-Asyl

Initiativen fordern: Rassistisches Sondergesetz abschaffen

Seit Jahren protestieren Flüchtlinge gegen ihre Unterbringung in Sammellagern, die Versorgung mit Essenspaketen oder -gutscheinen und mangelhaften Zugang zu medizinischen Einrichtungen, denen sie in Deutschland ausgesetzt sind. Jetzt hat eine Klage von zwei Flüchtlingen das Bundesverfassungsgericht erreicht. Sie wehren sich gegen das seit knapp 20 Jahren geltende „Asylbewerberleistungsgesetz“, das KritikerInnen als besonders krassen Fall von institutionellem Rassismus bezeichnen.

 

Gefahr von Rechts

am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

1-1-web-nazisNazi-Schläger freigesprochen, Nazi-Brandstifter zurück in Bochum

 

Politische AktivistInnen warnen vor einem erneuten Anstieg rechtsradikaler Gewalt in Bochum. Wahrscheinlich hauptsächlich wegen eines Verfahrensfehlers der Polizei ist der mehrfach vorbestrafte Nazi-Schläger Dennis Ewers in der vergangenen Woche vom Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung freigesprochen worden. Parallel dazu ist einer der umtriebigsten Neonazis zurück in Bochum: André Zimmer, verurteilt wegen mehrfacher Brandstiftung und Gewaltdelikten, sollte sich per Gerichtsbeschluss einer therapeutischen Maßnahme in Sachsen-Anhalt unterziehen. Laut Informationen  der Antifaschistischen Jugend Bochum (AJB) sah der Träger diese nun als gescheitert an, Zimmer sei „nicht therapierbar“.

Wer nimmt hier wen aus?

Geschrieben von Chs am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

3-1-web-Marokko-ChsBezness – Betrug oder Sextourismus?

 

Kaum etwas nehmen Menschen so persönlich, wie einen Partner, der nicht (mehr) will. Auch, wenn potentiell jede Beziehung scheitern kann, bleibt am Ende immer noch die Schuldfrage – vor allem, wenn nicht nur Genitalien, sondern auch Güter und Gefühle involviert sind. Wenn Beziehungen scheitern, sind in den meisten Fällen immer beide ein bisschen dafür verantwortlich. Das gilt eigentlich auch für binationale Beziehungen – es sei denn, er kommt aus einem armen afrikanischen Land und sie ist eine finanziell gut situierte und privilegierte Europäerin. Dann handelt er sich schnell den Vorwurf des Betrugs ein. Dabei steht fest: Im Jahr 2012 ist Sextourismus schon längst mehr als das Klischee alter Männer, die nach Thailand fliegen.

Ein nationalistischer Gemeinschaftsakt

Geschrieben von Mnd am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

4-1-webVor 40 Jahren: Attentat auf das israelische Olympia-Team

„Uns ist es wichtig, auch an den traurigen Teil der Spiele zu erinnern. Ich selber war damals auf einem Ausflug, aber manche von uns waren auch im Dorf, als es passierte“, sagt Franz-Josef Kemper den Ruhrnachrichten. Der 66-Jährige ist am vergangenen Sonntag mit 48 anderen Ex-LeichtathletInnen nach Bochum gekommen, um einem der tragischsten Momente in der deutschen Sportgeschichte zu gedenken: Dem Attentat auf das israelische Olympia-Team 1972. Jüngsten Spiegel-Recherchen zufolge sollen deutsche Neonazis unter den HelferInnen gewesen sein.

 

Die neue Querfront?

am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Pro NRW-Kundgebung: „Linker Lehrer“ als Redner

1-1-bildAntifa-ScreenshotYoutubeByNogocologneAuf einer Veranstaltung der extrem rechten Partei Pro NRW am vergangenen Samstag trat ein Redner auf, mit dem wohl keiner der Anwesenden gerechnet hatte. Wie die Ruhrbarone berichten, handelt es sich bei dem Mann, der sich selbst als „links“ bezeichnet, um den Dortmunder Politiklehrer Daniel K. Er kommt aus der radikalen Tierrechtsszene (Antispeziesistische Aktion) und ist eigenen Angaben zufolge auch in antifaschistischen Kreisen aktiv. Genau dort ist er kein Unbekannter, Berichten zufolge fällt der Soziologe immer wieder negativ auf.