#740- KiTa St. Augustinus in Querenburg kämpft weiter ums Überleben

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KiTa St. Augustinus in Querenburg kämpft weiter ums Überleben

 

Als die Elternschaft im Dezember von der drohenden Schließung der Katholischen KiTa St. Augustinus in Querenburg erfuhr (bsz berichtete), hat sie sich spontan dazu entschieden, selbst tätig zu werden und alles dafür zu tun, damit die beliebte Einrichtung erhalten bleiben kann.

 

Nachdem in einer engagierten Unterschriftenaktion fast 5000 Stimmen gesammelt werden konnten, gingen die protestierenden Eltern am vergangenen Freitag, den 25. Januar, noch einen Schritt weiter und luden neben Vertretern der katholischen Ortsgemeinde St. Augustinus-St. Paulus auch ranghohe Politiker zu einem Gespräch in die KiTa ein.
An der Gesprächsrunde nahmen neben Pfarrer Dr. Müller-Goldkuhle und Vertretern des Kirchenvorstandes der katholischen Pfarrei, die Bürgermeisterinnen Gabriele Schäfer (SPD) und Erika Stahl (CDU), Mitglieder der Bochumer Ratsfraktion und weitere Politiker verschiedener Parteien sowie eine Delegation der Elternschaft und die Leiterin der Einrichtung Frau Sabina Höffner teil.
Keine Investitionen nötig
Nachdem die Gäste sich einen Überblick über den glänzenden Zustand der gerade erst renovierten Kindertageseinrichtung samt deren Gelände verschaffen konnten, hielt Frau Dr. Marion Börger, die sich zusammen mit den anderen Eltern für den Erhalt der KiTa und die Weiterbeschäftigung der Mitarbeiterinnen einsetzt, einen Vortrag über die Vorzüge der Einrichtung, die für den Stadtteil Querenburg schlichtweg unverzichtbar sei. Nicht nur Haus und Gelände seien in einem einwandfreien Zustand und bedürften daher keiner größeren finanziellen Neuinvestitionen, auch die zahlreichen Aktivitäten und Kooperationspartner belegten, dass die KiTa St. Augustinus schon längst ein interkulturelles und generationen-übergreifendes Begegnungszentrum für Familien aus dem problemgeplagten Bochumer Süden darstelle. Von Seiten des Stadtteils Querenburg bestehe großer Bedarf, zumal die KiTa Kinder und Familien unterschiedlichster sozialer und nationaler Herkunft zusammenführe.
Die Einrichtung ist wichtig für den
Stadtteil
Auch Bürgermeisterin Gabriele Schäfer unterstrich die Bedeutung der KiTa St. Augustinus für den Stadtbezirk Bochum-Süd, weshalb die Stadt nun mit dem Bistum Essen in Verhandlungen eintreten werde. Das Bistum seinerseits plant die schrittweise Schließung der einzelnen Gruppen und schließlich der gesamten KiTa bis zum Jahre 2010. Da der jetzige Träger, die katholische Gemeinde St. Augustinus, nur noch bis zum August 2008 existiert, muss nun möglichst rasch über einen Trägerwechsel nachgedacht werden. Neben einer katholischen Trägerschaft (bspw. durch den Caritasverband) kommt auch eine städtische in Frage.
Die anwesenden Vertreter der Stadt versprachen, gemeinsam mit dem Kirchenvorstand eine Lösung zu erarbeiten und den Gesprächsfaden nun nicht mehr abreißen zu lassen. Man werde sich bemühen, nicht nur mit Blick auf die Einrichtung selbst, sondern auch in Bezug auf das Personal, eine kollegiale, menschliche Lösung zu finden. Nach dem Dezemberschock keimt jetzt erstmals wieder ein wenig Hoffnung bei Mitarbeiterinnen und Elternschaft der KiTa St. Augustinus.Â
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#740- Warten vs. Genießen

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Warten vs. Genießen

Nichts vergeht langsamer als für den, der wartet. Und nichts schneller für denjenigen, der genießt.

Die Richtigkeit dieser Sätze kann jeder ungeübte Bahnfahrer an seinem eigenen Verhalten im Falle einer Zugverspätung überprüfen. Wer andauernd auf die Uhr schaut, wer darauf hofft, dass das Signal von Rot auf Grün schaltet, wer denkt, dass die Damen und Herren von der Deutschen Bahn wenigstens eine Ansage machen könnten, die wartende Kunden über die Dauer und den Grund der Verspätung aufklärt, der langweilt sich und wird bald merken: Die Zeit vergeht überhaupt nicht.
Erfahrene Bahnfahrer haben im Idealfall eine ganz andere Einstellung zu den täglichen Injurien der regelmäßigen Planabweichungen entwickelt. Man könnte fast schon sagen: Sie haben das Warten genießen gelernt. Der Berufspendler hat geschafft, was früher der Oberschicht vorbehalten war: Er kann sich die Langeweile vertreiben. Nicht zuletzt sein enormer Schatz an empörten Phrasen, die er zum Thema Zugverspätung im Laufe der Zeit akkumuliert hat, dient dem Berufspendler als Anknüpfungspunkt für eine Konversation. Das Warten durch etwas Genüssliches ersetzen zu können, das ist es, was den Berufspendler ausmacht.
So hat er in seiner Aktentasche ein Taschenbuch, für den Fall, dass es der Lautstärkepegel im Zug zulässt, zu lesen. Auch die Erzeugnisse der Tagespresse sind dem Berufspendler ein willkommenes Mittel zur Flucht in den Genuss. Auch die Neumodellierung der akustischen Umwelt mittels eines iPods ist gängiges Mittel. Und selbst das Zücken des Telefons zum Zwecke der Information der zu Hause wartenden Frau und Kinder gibt dem Berufspendler die Möglichkeit, dem Warten zu entfliehen und in den Genuss zu kommen.
Ein dem Berufspendler anverwandtes Wesen ist der Obdachlose. Insbesondere Obdachlose, die auf den Sitzbänken der U-Bahnstationen herumlungern, bilden das Phänomen des Wartendgenießenenden gut ab. An einem Ort, an dem die ganze Zeit über nichts anderes gemacht wird, als zu warten, sitzt der Obdachlose herum und genießt. In einigen Städten ist der Obdachlose dazu aufgerufen, sich und seinen Kompagnons den Tag mit einigen Kommentaren zu dem Geschehen auf dem Infoscreen genannten Bildschirm zu versüßen. Desweiteren ist der Obdachlose in der Lage, Däumchen zu drehen. Das meint hier nicht das sprichwörtliche Däumchendrehen, das man eigentlich nur noch in einer ironisierten Version zu sehen bekommt, wenn jemand Langeweile kommunizieren will, sondern es meint tatsächlich passioniertes Däumchendrehen, runde Bewegungen der Daumen umeinander, stunden- tage- wochen- lebenslanges Däumchendrehen, zur Perfektion gebrachte Bewegung zweier Finger und sonst: gar nichts.
Nun kann man denken: Warten-Genießen. Lirum-Larum. Was soll das denn? Nun: Es leitet über zu einem Film, den man sich just dieser Tage in den Lichtspielhäusern anschauen kann (Gesellschaftskritiker möchten womöglich hinzufügen: so man denn über das nötige Kleingeld verfügt; unbenommen.). Der Titel besagten Films lautet: The Darjeeling limited. Dieser Film hat eigentlich nichts anderes zum Thema als die Frage: Genießen wir, oder warten wir (und auch hier wiederum: können wir das Warten genießen?). Der Film schafft es sehr geschickt, diese Fragen aufzuwerfen. Immer wieder werden Handlungsstränge aufgeworfen, die dann aber nicht weiter geführt werden. Und der Zuschauer kann sich selbst prüfen: Wartet er darauf, dass diese Handlungen weitergeführt werden, oder kann er das Geschehen auf der Leinwand auch so irgendwie genießen? Es ist bezeichnend, dass der Film die Reise dreier adrett gekleideter junger Herren durch Indien bebildert. Denn es ist eine Frage des Stils, ob jemand Zeit hat, oder eben nicht. Wer keine Zeit hat, der muss mit seinen Fingern auf dem Tatschscreen des Bundesbahnautomaten herumfingern um noch schnell eine Fahrkarte zu ergattern. Wer Zeit hat, sitzt mit einer Tasse Kaffee im Reisebüro und bekommt seine Fahrkarten in einem adretten Umschlag gereicht und eine gute Reise gleich dazu gewünscht. Nun muss sich jeder moderne Mensch fragen, ob er aus dem just-in-time Gezahle mehr oder weniger gut wieder raus kommt: oder auf das obige Beispiel bezogen: Macht es einen Unterschied, ob man mit seinen Fingern auf dem Tatschscreen herumwurstelt, oder ob man mit einem Mont Blanc Kugelschreiber auf den Tatschscreen eindrischt, um sich die Finger nicht schmutzig machen zu müssen? Es ist ja eigentlich die Eile, die den Stilbruch darstellt und den Menschen entstellt, so könnte man formulieren. Und so zeigt der Film am Ende eine Szene, in der die Charaktere einem Zug hinterher rennen, in Zeitlupe. Und das ist das Schöne: Sich vorzustellen, wie es wäre, wenn die Welt in Zeitlupe abliefe, jedes Mal, wenn wir zeit- aber nicht ziellos durch das Geschehen rennen, ohne es wirklich genießen zu können.

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#740- Die besten Cafés der Stadt

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Die besten Cafés der Stadt

 

Café aus Vollautomaten, unbequeme Holzstühle und das laute Gewusel der Cafeten. Wer in einer Freistunde einmal wirklich genießen und entspannen will, sollte in die Innenstadt fahren. Die bsz stellt euch zwei Orte der Kaffeekunst vor.

 

Gloria‘s:
Am Hauptbahnhof angekommen, liegen die beiden "Gloria’s" unweit auf der rechten Seite des Boulevards oder geradeaus über die Huestraße links auf dem Hellweg. Die Inneneinrichtung ist typisch modern aus schnörkellosen Linienführungen, dunkleren Hölzern und Sitzgelegenheiten aus Leder, ein Stil, der heutzutage oft kopiert wird. Eine Architektin sorgte vor der Eröffnung 2001 für Individualität, . Marcus Gloria entdeckte zu diesem Zeitpunkt den heutigen Marktführer der Kaffespezialitäten in den USA und brachte die Idee mit nach Bochum. Er verwirklichte sie zusammen mit Martin Semerad und konnte bald auch eine Filiale am Boulevard eröffnen. Der amerikanische "Coffee to go"- Gedanke ist auch im Gloria’s enthalten, denn die Konzeption ist auf Selbstbedienung ausgerichtet. Wer sich dennoch zum Verweilen entscheidet, kann den Baristas beim Zubereiten des Kaffees zusehen: Die verwendeten Arabicabohnen enthalten weniger Säure und müssen, im Gegensatz zu den günstigeren Robustabohnen, in aufwendiger Handarbeit gepflückt werden. Dabei wird die Röstung für das Gloria’s in Italien eigens angefertigt. Der Gast kann zwischen Mokaflor, Seicafé und Bazzar wählen, die auch in den Läden erhältlich sind. Die Maschine hat einen hochwertigen Kuperkessel, mit deren Hilfe die Baristas den angeblich besten Kaffee der Stadt machen sollen. Die beliebten Lattespezialitäten werden mit 3,5 prozentiger, frischer Milch aufgeschäumt. Dazu gibt es amerikanische Backwaren in süßen oder herzhaften Varianten, die im Menü mit einem mittleren Getränk zu studierendenfreundlichen Preisen angeboten werden. Neben dem Café kann das Treiben auf dem Boulevard oder Hellweg durch die großen Fenster beobachtet oder der kabellose Internetzugang kostenlos genutzt werden.

röst.art:
Wer es klassischer und gemütlicher mag, geht den Boulevard entlang und biegt links in die Grabenstaße ein. Das Café röst.art liegt nach wenigen Metern auf der linken Seite. Auch Claudia Schiweck und Richard Miklas fanden die Idee für ihre Geschäftsidee im Ausland, in Polen. Dort entdeckten sie, gelangweilt von der deutschen Szene, vor acht Jahren eine Kaffeerösterei, und der Gedanke ließ sie nicht mehr los. Nach einiger Suche nach dem idealen Lokal in Dortmund und Essen, Kalkulationen und der Aufgabe ihrer gesicherten Arbeitsplätze eröffneten sie ihr Geschäft in Bochum. Mit den eigenen Wohnzimmersesseln, spontanen Ideen und einer durchdachten Thekenkonzeption, mitsamt hochwertiger Espressomaschine, mauserte sich das röst.art aus seiner Geheimtippstellung. Mittlerweile muss das gemischte Publikum zwischen Großmamas Kaffeekränzchen und linksintellektuellen Studierendenkreisen schon Glück haben, wenn es einen Tisch ergattern will. Aus der Enge wird oft Gemütlichkeit und anregende Gespräche zwischen Fremden, die zusammen Kaffee genießen. Dieser wird von Richard Miklas in der eigenen Rösterei wöchentlich frisch hergestellt. Dabei wird der mittlere Bräunungsgrad bevorzugt, auch von Privat- oder Geschäftskunden, die nur zum Einkauf ins Geschäft kommen. Der Gast kann zwischen 14 Sorten und verschiedenen Zubereitungsarten wählen, etwa der Karlsbader Kanne, der Espressomaschine und der Bodumkanne. Dazu kann eine wechselnde Kuchenauswahl und italienische Brotvariationen bestellt werden. Außerdem ist das röst.art ein Standort von "bookcrossing", einer weltweiten, kostenlosen Tauschbörse für Bücher.
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#740- In aller Munde: Vogelspeichel und Katzenkot

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

In aller Munde: Vogelspeichel und Katzenkot

Lust auf kulinarische Abwechslung? Im neuen Jahr wartet eure bsz mit dem Beginn einer kleinen Serie auf, die den Leser über ess- und trinkbare Abartig- und Köstlichkeiten aus aller Welt informiert. Der parallele Konsum von Mensa-Bratwurst und Wochenzeitung ist dabei nur bedingt zu empfehlen.

 

Unsere kleine kulinarische Reise ins Reich der exotischen Delikatessen beginnt in Süd-Ost-Asien. In an Thailands Steilküsten gelegenen Höhlen brüten Salanganen – eine Vogelart. Sicher denkt der Leser jetzt an einen halben Salangan mit Pommes. Weit gefehlt. Nicht der Vogel an sich ist das Objekt der Begierde, sondern vielmehr seine circa vier Zentimeter großem Nester. Diese werden von waghalsigen Einheimischen mit bis zu 90 Meter hohen Leitern "geerntet". Der aus Vogelspeichel bestehende, gelatinöse Nestzement wird anschließend zu Suppe verarbeitet und nach China und Japan exportiert. Der unglaublich hohe Preis für die in Deutschland als "Schwalbennester" bekannten Köstlichkeiten beträgt beispielsweise in Hongkong 375 Dollar; für Nester mit "Spitzenqualität" muss man bis zu 1000 Dollar auf den Tisch legen. Gemessen am Gewicht sind die Nester damit nur ein Viertel billiger als Gold. Ihrem Wert verdanken die Nester weniger ihrem Geschmack als ihrer Seltenheit und der ihnen nachgesagten medizinischen Wirkung. Jedes Jahr lassen übrigens Dutzende Sammler beim Nestraub in Schwindel erregenden Höhen ihr Leben. In Deutschland findet man vereinzelt eine als Energiedrink aufgemachte Variante von thailändischem Vogelspeichel.
Blue de Brazil, Peruvian Gold, äthiopischer Sidamo, Katzenkot aus Indonesien? Aber sicher doch. "Kopi Luwak" ist erst wenige Jahre auf dem Markt, hat sich aber in dieser Zeit zum exklusivsten Aufgussgetränk auf Mutter Erde gemausert.
Luxus-Kaffee im
Katzenkot
Seine Entdeckung beruht dabei auf purem Zufall. Einheimische Schleichkatzen, ehemals eine Plage für die Kaffeebauern, fressen mit Vorliebe die reifen Bohnen von den Kaffeesträuchern und scheiden diese nahezu unverdaut wieder aus. Experimentierfreudige Bauern lasen jene Bohnen auf und stellten beim Rösten des Kerns fest, dass sich der Geschmack im Verdauungstrakt des Tieres in einzigartiger Weise verändert. Offenbar werden den Bohnen gewisse Bitterstoffe entzogen und dabei Proteine abgebaut. Laut Kennern hat der Kaffee ein unvergleichlich volles Aroma mit einer sirupartigen Schoko-Karamell-Note. Jährlich werden nur 230 Kilogramm hergestellt, was den Weltmarktpreis von 300 Euro pro Pfund oder fünf Euro pro Tasse erklärt. Mittlerweile wird an einer alternativen Herstellung mit Hilfe von Milchsäurebakterien geforscht, was den Kaffee wohl bald gesellschaftstauglich machen und im Gegenzug einen einzigartigen Herstellungsprozess von der Bildfläche verschwinden lassen wird.

Die bsz wünscht natürlich einen guten Appetit.


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#743- Die Welt hungert und alle schauen zu ...

Geschrieben von FF am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Die Welt hungert und alle schauen zu ...
Wir haben es schon
kommen sehen!
Derzeit findet es täglich einen Weg in die Medien – das Hungerproblem in den ärmeren Ländern der Welt. Gerade in der heutigen Zeit müssen immer mehr Menschen hungern, doch warum? In der täglichen Berichterstattung werden dazu vor allem zwei Hauptursachen angeführt: Biodiesel und der Fleischbedarf in China. Nebenher wird aber auch immer wieder die Subventionspolitik erwähnt. Aber was nun genau Sache ist, muss man sich selbst zusammenstricken.

#743- Großer Spähangriff: Totale Überwachung NEIN DANKE!

Geschrieben von USch am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

"Tag und Nacht wird sie bei Dir sein – die Polizei-i-ei-i-ei"
Großer Spähangriff: Totale Überwachung NEIN DANKE!
Seit Januar 2008 werden unsere Telefonverbindungsdaten sechs Monate lang auf Vorrat gespeichert, und ab 2009 gilt das Ganze auch für den E-Mail-Verkehr. In den meisten Bussen und Bahnen, an Flughäfen und größeren Bahnhöfen sowie an vielen anderen öffentlichen Plätzen sind "Fischaugen" mit 360-Grad-Rundumüberwachung inzwischen Standard. Und wenn neben den Regelungen für Online-Durchsuchungen von Computern die gesetzlichen Spielräume für den "großen Lauschangriff" auf Privatwohnungen durch eine Verabschiedung des neuen BKA-Gesetzes im Bundestag demnächst auch noch durch polizeiliche Spähkameras in privaten Räumlichkeiten ergänzt wird, dann sind wir endgültig im totalen Überwachungsstaat angekommen. Widerstand gegen eine solche Deformation unserer Grundrechte scheint daher dringender geboten denn je!