Kann die SPD auch Kanzlerin?

Geschrieben von Mnd am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

2-2-web-kraftundmnner-by-nrwspdWen schickt die SPD ins Rennen ums KanzlerInnenamt? Eine Frau wohl kaum.

2013 ist nicht mehr fern. Dank des Dauerversagens der schwarz-gelben Koalition kann sich die SPD, nach einer Legislaturperiode in der Opposition, wieder auf eine Regierungsbeteiligung einstellen. Die K-Frage wird für die SozialdemokratInnen also wieder aktuell, nur – Wer soll es werden? Die Spekulationen verdichten sich mal wieder auf eine gut vernetzte Männerriege. Dies zeugt nicht gerade vom Erneuerungswillen der Partei. Sie bildet damit in der heutigen Parteienlandschaft eher das Schlusslicht – und verspielt damit wichtiges Kapital.

Neue Antibiotika braucht das Land

Geschrieben von nh am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

1-2-web-Staphylococcus-aureusInfektionskrankheiten auf dem Vormarsch?

Entgegen einer Prognose aus den 1970er Jahren der Weltgesundheitsorganisation, die einen positiven Ausblick auf die Relevanz von Infektionskrankheiten in der globalen Sterblichkeitsstatistik gab, zeichnet sich ein Vormarsch der Infektionskrankheiten auch in den Industriestaaten ab. Nach Meinung von ForscherInnen ist vor allem die Resistenz von einzelnen Bakterienstämmen im Zuge übermäßig verschriebener Antibiotika Ursache für diese Entwicklung. Eine ForscherInnen-Gruppe der RUB ist mit Hilfe eines Massenspektrometers auf der Suche nach alternativen Antibiotika zur Behandlung multiresistenter Erreger.

Unter Generalverdacht

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Massiver Polizeieinsatz in Bochumer Flüchtlingsheim

Man stelle sich vor: Etwa 100 schwer bewaffnete Polizist_innen eines Sondereinsatzkommandos stürmen ein Bochumer Villenviertel. Sie brechen Wohnungstüren auf und verhaften auf gut Glück viele der erwachsenen männlichen Bewohner – egal ob Arzt, Doktor oder Professor. Dann werden alle abtransportiert, ohne vorher mögliche Alibis zu überprüfen. Der Grund: In dem Wohnviertel ist ein Auto geparkt, aus dem mutmaßlich auf drei FußgängerInnen geschossen wurde. Dass überhaupt nur drei Tatverdächtige gesucht werden, und damit die meisten der Festgenommenen zwangsläufig unschuldig sein müssen, kümmert die Polizei nicht.

Freiheit oder Peitschenhiebe

Geschrieben von mnd am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Internationaler Tag der Menschenrechte: Preisverleihung an Aktivistin


1-1-web-Iran-CC-by-nc-nd-Roozbeh-RokniUnter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz, sowie in Zusammenarbeit mit Amnesty International, verlieh der Verein „Iran Freedom“ zum ersten Mal einen Menschenrechtspreis an eine exil-iranische oppositionelle Aktivistin. Namhafte RednerInnen und gut gemeinte Rap-Einlagen bildeten den Rahmen zur Ehrung von Khadijeh Moghaddam.

Blauer Brief für Zoerner

Geschrieben von mnd am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Dortmunder Initiativen machen auf prekäre Wohnsituation aufmerksam


1-2-web-Nordstadt-CC-by-nd-fatbwoyDie Dortmunder Dezernentin für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Birgit Zoerner (SPD), hat einen blauen Brief bekommen. Der Mieterverein Dortmund, das Straßenmagazin Bodo und der Planerladen kritisieren in einem offen Schreiben die Wohnungssituation südosteuropäischer NeuzuwanderInnen in Dortmund. Diese seien bei der Wohnungssuche strukturell benachteiligt. Meist sei das Thema für Politik und Medien nur relevant, wenn es darum gehe, gegen „Zigeuner“ zu wettern.

Precht und Bertelsmann

Geschrieben von Chs am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Ein Unternehmen mit Erzieherambitionen

2-1-web-Precht-CC-by-sa-Raimond-SpekkingEiner, der derzeit enorm an Sympathien einbüßt, weil er gehäuft mit fragwürdigen Stellungnahmen auffällt, ist Richard David Precht. Der Philosoph forderte kürzlich ein verpflichtendes soziales Jahr für RentnerInnen. Immer wieder ist er als Experte zu Gast in diversen Talkshows. In die lässt er sich allerdings von einer Referenten-Agentur aus dem Hause Bertelsmann schicken. Aber nicht nur der pop-philosophierende Bestsellerautor lässt sich von diesem umstrittenen Unternehmen vor den Karren spannen.