Brauner Zucker

am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Die Firma Osella sorgt für Kontroversen auf dem Weihnachtsmarkt


1-2-web-Weihnachtsmarkt-by-BOMarketing„Wir sind Bochum. Nazis sind es nicht.“ So prangte es lange Zeit gut sichtbar am Bochumer Rathausgebäude auf einem Transparent. Die Botschaft: Alte und neue Nazis müssen von der Zivilgesellschaft isoliert und bekämpft werden. Denn sie sind nicht nur eine Gefahr für die Demokratie, sondern auch schlecht fürs Geschäft. Antifaschismus als Imagekampagne sozusagen. Doch wie ernst zu nehmen ist dieses Bekenntnis, wenn Nazis die Zivilgesellschaft unterwandern?

Arbeit frei von Zwang

Geschrieben von jek am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Bedingungsloses Grundeinkommen


2-1-web-Wordmob-by-Hamburger-Netzwerk-GrundeinkommenWas für eine Perspektive: Morgens aufstehen und ohne größere Geldsorgen zur Arbeit gehen. Eine Arbeit, die nicht nur getan werden muss, um existieren zu können, sondern vor allem um das Dasein als Mensch zu erhalten. Die Würde aller Menschen wird gewahrt, sagen viele BefürworterInnen, wenn ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt wird. Dieses soll über eine Grundsicherung des Bedarfs an täglichen Konsumgütern hinaus zu einer Teilhabe an der Gesellschaft führen, ohne die der Mensch nicht leben kann. GegnerInnen befürchten, dass durch ein bedingungsloses Grundeinkommen, die Motivation zu arbeiten sinkt und meinen, dass es nicht zu finanzieren sei.

Outdoor-Spießer und iPad-Haptiker

Geschrieben von CMP am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Schlechte Weihnachtsgeschenke Teil II


2-2-web-Tablets-by-flickr-kodomut-CC-byDas Christkind könnte kotzen. Weihnachten wird unterm Baum entschieden. Kaufen und schenken - der Preis bestimmt die Wertigkeit. Doch Vorsicht! Mit manchem Geschenk macht man sich eher Feinde, egal wie teuer es war. Auch im zweiten Teil der schlechten Weihnachtsgeschenke warnt die bsz wieder vor den größten Fehlern.

Die ewigen Arschlöcher

Geschrieben von nh am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

„Schiri, wir wissen wo dein Auto steht“

4-1-flickr-by-clydeorama-CC-BY-NC-2 „An jedem verdammten Sonntag habe ich diese sadistische Sehnsucht, mich auf das Spielfeld zu stellen und nur darauf zu warten, dass mich eine volle Tribüne mit Fans zum Teufel jagen will“. Ein Satz, der so oder so ähnlich im Gespräch mit SchiedsrichterInnen fast zwangsläufig irgendwann fällt. Gesellschaft und Spitzensport sensibilisieren sich allmählich für die Themenkomplexe Depression und Burn-Out: SchiedsrichterInnen sind jedoch noch immer ein weißer Fleck auf der Landkarte der psychologisch zu betreuenden Zahnrädchen im Sportbereich.

Wo bleibt der neue Ankermieter?

Geschrieben von Chs am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Unicenter: Weniger Shopping, weniger Kirche


1-2-web-Unicenter-by-Chs Das Unicenter wird immer unattraktiver – sowohl zum Wohnen als auch zum Einkaufen. Vor allem, seitdem der große Toom-Markt in den vergangenen Wochen die Segel gestrichen hat, sind die AnwohnerInnen für ihre täglichen Besorgungen auf einen einzigen verbliebenen Supermarkt angewiesen – ein relativ kleiner Discounter. Das sorgt nun täglich für übervolle Kassen und chaotische Szenen. Schnelle Abhilfe ist nicht in Sicht: Selbst, wenn ein neuer Ankermieter gefunden wird, könnte die Eröffnung bis April 2012 oder länger auf sich warten lassen.

„Ein besonderes Maß an Hartnäckigkeit“

Geschrieben von rvr am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Zum Tod von Klaus Kunold


1-2-web-Kunold-by-VVNbda Wann immer Klaus Kunold in den vergangenen Jahren Oberbürgermeister­in Ottilie Scholz traf, schüttelten sich beide herzlich die Hände. Beharrlich und scheinbar unaufhörlich mischte er sich ein: Als lokaler Vorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), als Integrationsfigur auf scheinbar endlosen Sitzungen im Bochumer Bündnis gegen Rechts, als Autor und Herausgeber von Büchern und Zeitungen, im Gespräch mit PolitikerInnen – und bis zuletzt auch als Demonstrant auf der Straße, wenn es darum ging, sich Neonazis in den Weg zu stellen. Energisch stritt er für eine Entschädigung der NS-ZwangsarbeiterInnen, für die verfolgten und ermordeten Sinti und Roma – und dafür, dass Bochum wieder eine Synagoge bekommt. Er scheute auch keine Konflikte. In den 1950er und 60er Jahren saß er für sein Engagement jahrelang im Gefängnis.