Leerstandsmelder in Dortmund ist online

Geschrieben von mr am . Veröffentlicht in Kultur

Eigentum verpflichtet

2-1-leer-mrAls im Jahr 2009 KünstlerInnen in der Innenstadt Hamburgs Türen aufbrachen und ein seit Jahrzehnten leerstehendes Arbeiterviertel direkt am Hamburger Hafen mit Kunst und Musik bespielten, ging man zunächst davon aus, dass die Hamburger Polizei die betroffenen Gebäude umgehend räumen würde. Seit Jahren verfolgt die Stadtpolitik der durch Hausbesetzungen geprägten Hansestadt eine Null-Toleranz Strategie gegen jede Form von Besetzung oder Zwischennutzung. Im sogenannten Gängeviertel schaffte es die Gruppe jedoch, zahlreiche UnterstützerInnen und eine große Öffentlichkeit für das geschichtsträchtige Viertel zu gewinnen. Die BesetzerInnen durften bleiben und entwickeln seitdem neue Projekte, die auch über das Gängeviertel hinaus gehen. Ein Projekt ist der Leerstandsmelder, der nun auch im Ruhrgebiet genutzt werden kann.

Bäm, Bäm, Herne!

Geschrieben von rvr am . Veröffentlicht in Kultur

Kulturell-alternatives Open-Air-Festival in Herne

2-2-KAZMehr umsonst und draußen ist mehr gut – deswegen laden die Aktiven des Kulturell-Alternativen Zentrums Herne am Samstag, den 25. August zum KAZ Open Air. Das Festival, das sich unter seinem früheren Namen Antifa Skateboardday bereits eine treue Insider-Fangemeinde aufgebaut hat, ist längst zu dem größten Open-Air-Festival in Herne geworden. Als Headliner haben die Organisator*innen in diesem Jahr die Skapunk-Urgesteine Rantanplan gewinnen können.

Die Kosten für das Dortmunder U steigen weiter

Geschrieben von mr am . Veröffentlicht in Kultur

Der Leuchtturm wirft Schatten

 

1-2-Fliegende_Bilder_Dortmunder_U_Tbachner„Doppelt so teuer wie geplant!“ war eine der Schreckensmeldungen zum Dortmunder U im vergangenen Jahr. Und tatsächlich haben sich die Kosten für den laufenden Betrieb des selbsternannten Zentrums für Kunst und Kreativität drastisch erhöht. Aktuellen Kalkulationen zufolge werden diese Kosten sich auch in den nächsten Betriebsjahren nicht senken lassen, sondern eher weiter steigen. Auch 2012 generiert das Leuchtturmprojekt des Kulturhauptstadtjahres 2010 eher negative Schlagzeilen.

Es kam Knüppel Dick – Erfolgreiches Theaterexperiment von Phalanx

Geschrieben von mar am . Veröffentlicht in Kultur

Die Suppen-Mario Super Show

3-1-SuperMario01FB_webDer Impürator ist besiegt, der Kreislauf der totalen Immersion durchbrochen und das Publikum gehörig verwirrt: Am vergangenen Wochenende gab die Theatergruppe Phalanx im Musischen Zentrum der Ruhr-Uni die Premiere ihres vierten Stückes. Gerade bei diesem Werk ist mit Allem zu rechnen – womöglich auch mit einer Wiederaufnahme im Wintersemester.

Demonstrationen gegen GEMA-Gebührenerhöhung werden fortgesetzt

Geschrieben von mr am . Veröffentlicht in Kultur

GEMA tanzen!

3.2---gemaDeutschlandweit wird gegen die für 2013 geplante Gebührenerhöhung der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) demonstriert. Clubbetreiber_innen und Veranstalter_innen befürchten Kostensteigerungen von bis zu 1000 Prozent. Subkulturelle Veranstaltungsorte wie der Bahnhof Langendreer, aber auch der berüchtigte Berliner Club Berghain bangen um ihre Existenz (siehe bsz #920). Die Kritik an der Verwertungsgesellschaft wird auch im Ruhrgebiet immer lauter.

Das Beste aus Bologna machen

Geschrieben von mar am . Veröffentlicht in Kultur

2-1-flickr-it-might-get-loud-CC-BY-SA-2Externes Gutachten für die Philologie

In den vergangenen Wochen hat das Gebäude GB der RUB mehrmals Besuch bekommen. Externe GutachterInnen haben als sogenannte Reakkreditierungskommission die Studienbedingungen der an der philologischen Fakultät angebotenen Studiengänge unter die Lupe genommen. Geschickt wurden sie von der privaten Akkreditierungsagentur AQAS. Die Kommission scheint zufrieden, die Fakultät auch. Auch Studierende selbst wurden nach ihrer Situation befragt. Trotz allgemeiner Zufriedenheit schwebte von Seiten der Studierenden die Frage in der Luft: Welchen Nutzen hat das zweiteilige Bachelor-Master-System? Und wer ist eigentlich diese AQAS?