Berlin ist auch keine Lösung

Geschrieben von mr am . Veröffentlicht in Kultur

Zur Lage der Technoszene in Dortmund

2-2-web-CC-BY-NC-SA-2„Dortmund ist tot“, erklärt André Rother auf die Frage, wie es denn aktuell um die Technoszene in Dortmund stehe. Der DJ und Mitbegründer des Musik- und Kunst Kollektivs „All The Time“ drückt damit den Eindruck von zahlreichen Dortmunder Nachtschwärmenden aus, welche sich abseits von kommerziellen Großveranstaltungen wie der Mayday an minimalistischer elektronischer Musik erfreuen wollen. Und bei näherem Betrachten der Dortmunder Clubszene fällt auf – er könnte Recht haben.

Internationales Frauenfilmfestival 2012 in Köln und Dortmund

Geschrieben von Chs am . Veröffentlicht in Kultur

Im Fokus: Die arabische Welt

3-1I_loved_so_much_IFFF2012Im Zentrum des Internationalen Frauenfilmfestivals (IFFF) stehen die filmischen Perspektiven von Frauen. Die herausragendsten Ergebnisse ihrer Filmarbeit sind in diesem Monat in zwei nord­rhein-westfälischen Städten zu sehen. Das größte deutsche Frauenfilmfestival findet in diesem Jahr vom 17. bis zum 22. April in Köln statt. Aber auch im Dortmunder RWE Forum (Kino im U) ist parallel von Donnerstag bis Sonntag ein Teil des Programms zu sehen. Dazu wurden sechs Spiel- und Dokumentarfilme von den knapp einhundert Beiträgen aus den verschiedenen Festivalsparten ausgewählt.

 

Offener Brief von 51 Tatort-DrehbuchautorInnen

Geschrieben von nh am . Veröffentlicht in Kultur

UrheberInnen pochen auf ihr Recht

 

2-2-flickr-Stephen-Downes-CC-BY-NC-2Deins? Meins? Unser kollektives geistiges Eigentum? In die Urheberrechtsdebatte mischen sich nach der Wutrede für das geistige Eigentum des Element of Crime-Frontmannes Sven Regener in einem Telefoninterview vom Bayrischen Rundfunk nun auch andere UrheberInnen ein. In einem offenen Brief an die Grünen, Piraten, die Linke und „die Netzgemeinde“ melden sich 51 Tatort-DrehbuchautorInnen zu Wort und werfen den Parteien „demagogische Suggestion und liebevoll gehegte Lebenslügen“ vor. Die vermeintlich homogene Netzgemeinde reagiert: Der Chaos Computer Club (CCC) entgegnete mit einem offenen Brief von 51 HackerInnen.

Der Strafvollzug aus dem Blickwinkel eines Gefängnisarztes

Geschrieben von mr am . Veröffentlicht in Kultur

Freiwillig im Knast

3-2-Bausch_Joe_c_Wolfgang_Schmidt-Kopie„Es gibt einen Weg, den nur du gehen kannst. Frag nicht, wohin er dich führt. Geh ihn!“, heißt das plakativ deterministische Lebensmotto des Arztes und Schauspielers Joe Bausch. Sein Weg führte ihn im Februar 1987 „von Bochum zur Justizanstalt Werl“, in welcher er seit nunmehr 25 Jahren arbeitet. Vielen dürfte Bausch aber weniger durch seine Tätigkeit als Gefängnisarzt, sondern vielmehr durch die Rolle des Gerichtsmediziners Dr. Joseph Roth im Kölner „Tatort“ bekannt sein. Seine eigentliche Profession liegt aber in der realen medizinischen Betreuung von „Sicherungsverwahrten, von Mördern, Kinderschändern, Totschlägern, Vergewaltigern, Erpressern, Räubern, Drogendealern, Betrügern und Dieben, von RAF-Terroristen und ehemaligen KZ-Wärtern, hochkarätigen Wirtschaftskriminellen, Heiratsschwindlern, Brandstiftern und Frauen, die ihr Baby umgebracht haben.“ Die Erfahrungen dieser Arbeit hat Bausch nun in einem Buch verarbeitet.

 

Studentisches Performance-Kollektiv

Geschrieben von Chs am . Veröffentlicht in Kultur

Anna und die Kekse

2-2-web-anna-chsUnter dem Titel „Überflüssich – 5! Keksvariationen“ setzt das Performance- und Theaterkollektiv Anna Kpok zu seinem neusten Streich an. Vom 12. bis zum 15. April erkundet das Kollektiv die Bedingungen westlicher Gesellschaften im 21. Jahrhundert. Denn die produzieren Waren, Möglichkeiten und eben auch Produktivität im Überfluss.

 

Kreativkneipe Knut’s vor Eröffnung

Geschrieben von Mnd am . Veröffentlicht in Kultur

Nach der Probephase: Förderer gibt grünes Licht

3-1-FotoEs wird gehämmert, gebohrt, gesägt. Die Frühlingssonne taucht den Hinterhof in helles Licht, während drinnen liebevoll an Details gearbeitet wird. Fast jeden Tag kommen fleißige HelferInnen in das Wittener Ladenlokal, welches zwischen Shisha-Bar und uriger Fußballkneipe Quartier bezogen hat. Am 31. März ist Eröffnung – die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Hier entsteht die Astra-Kneipe Knut’s, welche mit der Symbiose aus „Bistro, Bar, Kunst und Kultur“ Kreative aus dem ganzen Ruhrgebiet anziehen will.