Qual-itätsverbesserung

Geschrieben von mar am . Veröffentlicht in FSVK und Fachschaften

Fakultäten behindern den Ausbau der Qualitätsverbesserung

Campus der Ruhr-Uni: Auf dem Weg von Fakultät zu Fakultät scheinen Informationen oft verloren zu gehen.Als im Februar 2011 der nordrhein-westfälische Landtag beschlossen hatte, die Studiengebühren komplett abzuschaffen, war die Freude unter den meisten Studierenden im Land wohl groß. Die Hochschulinstitute allerdings zeigten sich da zurückhaltender, hatten sie doch viele Lehrangebote und Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre aus den Studienbeiträgen finanziert. Um dem plötzlichen Budgetschwund entgegenzuwirken, hat die damalige rot-grüne Minderheitsregierung den Hochschulen Kompensationszahlungen zugesichert. Diese sollten unter mehrheitlich studentischer Mitbestimmung zur „Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen“ verwendet werden. Doch ein Jahr nach Gründung der ersten Qualitätsverbesserungskommissionen (QVK) an der RUB gibt es immer noch Koordinationsschwierigkeiten und unrechtmäßige Handhabe an den Fakultäten.

Mobil, aber anders

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in FSVK und Fachschaften

2-1-WestDie Ruhr-Universität arbeitet an einem neuen Mobilitätskonzept

Die U35 platzt allmorgendlich aus allen Nähten. Parkplätze in der Nähe der nächsten Vorlesung sind eine Seltenheit, und mit dem Fahrrad zur Uni zu kommen kann einer Odyssee gleichkommen. Das soll sich nun ändern. Auch weil im Wintersemester 2013/14 der doppelte Abiturjahrgang zusätzlich an die Ruhr-Universität strömt.

Ad meliorem – auf bessere Zeiten

Geschrieben von jek am . Veröffentlicht in FSVK und Fachschaften

Fachschaftsräte fordern: Latinumspflicht abschaffen!


1-2-web-Cicero-CC-by-sa-Clauco92-Wikimedia-Commons Das Latinum an der Uni zu erwerben, das kommt fast einem dritten Studienfach gleich. In der Regel dauern die Kurse drei Semester. Latein lernen kostet wertvolle Regelstudienzeit, Geld und Nerven. In vielen Fächern ist die Latinumspflicht längst abgeschafft, in einigen Lehramtsstudiengängen aber noch nicht. Gegen diese Zustände regt sich jetzt Widerstand. Die Fachschaften der RUB wollen eine Resolution verabschieden, die fordert: Gleiches Recht für alle, Latein lernen soll freiwillig werden.

#824 - Abwesenheit glänzt

Geschrieben von jek am . Veröffentlicht in FSVK und Fachschaften

Pflicht zur Anwesenheit nur begrenzt zulässig

Seit 2006 protestieren deutsche Studierende im Bildungsstreik gegen die Anwesenheitspflicht. Die Studierenden kritisieren vor allem, dass die Regelstudienzeit nicht einzuhalten ist, wenn man etwa sein Studium durch Nebenjobs finanzieren muss. Für viele wird es dann zum Problem, wenn Vorlesungen verpflichtend besucht werden müssen. Erst recht wenn man in der Lage wäre, sich den Stoff in freier Zeiteinteilung selbst anzueignen. Oft ist die Anwesenheit Voraussetzung, um an Klausuren teilnehmen zu dürfen. Das Prorektorat der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat deshalb die „Pflicht zur regelmäßigen Anwesenheit in Lehrveranstaltungen“ juristisch prüfen lassen. Bereits im Dezember 2009 teilte der Prorektor der UDE das Ergebnis der juristischen Prüfung mit. Der Senat beschloss die Befreiung von der Anwesenheitspflicht in Vorlesungen, die mit einer Prüfung enden.

#824 - Studentisches Konzept zu BA- und MA-Studiengängen

Geschrieben von jek am . Veröffentlicht in FSVK und Fachschaften

Verbesserte Rezeptur

In den letzten Wochen wurden der Optionalbereich, die Anwesenheitspflicht, der Master und das Latinum von studentischen Arbeitsgruppen unter die Lupe genommen. Zusammen mit der Fachschaftsvertretendenkonferenz (FSVK) erstellten Studierende der RUB ein Konzept zur Verbesserung der Bachelor- und Masterstudiengänge. Das Konzept wurde nun Uta Wilkens, Prorektorin für Lehre der Ruhr-Uni, übergeben. Die Prorektorin arbeitet an einer Reform, die, angeregt durch den Bildungsstreik, die Probleme des Studiums mithilfe des Konzepts lösen soll. Die Proteste des Bildungsstreiks im vergangen Sommer und Herbst haben dazu geführt, dass den Studierenden nun mehr Aufmerksamkeit für ihre Anliegen geschenkt wird. Das zeigt die Zusammenarbeit zwischen dem Rektorat und der FSVK. Ob die Forderungen der Studierenden auch in ausreichendem Maße umgesetzt werden, muss sich hingegen noch erweisen.