#706- Die Fachschaft Chemie/Biochemie stellt sich vor

am . Veröffentlicht in FSVK und Fachschaften


Kittel und Monsterpartys

Unser Fachschaftsrat besteht nach unserer Satzung aus 20 Personen, damit sind wir einer der größten FSR Chemie in Deutschland. Jeder der als ChemikerIn, BiochemikerIn oder Zwei- Fach BA Chemie an der RUB eingeschrieben ist, darf sich in unseren FSR wählen lassen. JedeR, der darüber hinaus Arbeit für die Fachschaft leistet, ist uns herzlich willkommen.

Unser Aufgabenbereich liegt vor allem in der Betreuung unserer KomillitonInnen. Wir besorgen, verwalten und versenden Altklausuren. Versenden? Ja, versenden. Denn wir haben unser Altklausurenverwaltungssystem auf Computer umgestellt. Im Moment sind wir noch damit beschäftigt, einen gigantischen Stapel von Altklausuren abzutippen, aber die Wichtigsten haben wir bereits digitalisiert. Damit entfällt das Ausleihen von Altklausuren und kein Studi muss auf das Zurückbringen von ausgeliehenen Altklausuren warten. Die Altklausuren gehen dann einfach als pdf-file raus. Jeder Studi füllt eine Einverständniserklärung aus und wird in unserem Verteiler gespeichert. Alle Studis werden in ihre Fachsemester eingetragen und rutschen automatisch am Ende des Semesters in das jeweilige nächste Fachsemester. Somit haben wir eine gute Übersicht und können auch Verteilermails gezielt verschicken. Da wir in unserem Studiengang sehr viele Formeln benutzen, ist das Programm Latex beim Tippen eine große Hilfe.

Studierendenfreundlichkeit

Weiterhin bieten wir für unsere zahlreichen Praktika Kittel, Schutzbrillen, diverse Glasgeräte, Pelleusbälle etc. zum Verkauf an. Zur Not haben wir aber auch Leihkittel. Damit unsere Studis nicht nur hoffen müssen, dass gerade mal ein FSRler in unserer Verwaltung sitzt, gibt es bei uns einen Öffnungszeitenplan, der den Studis sagt wann wer auf jeden Fall da ist, aber da wir einen so großen Fachschaftsrat haben, ist unser Raum eigentlich rund um die Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten sind somit viel wichtiger für die Semesterferien, denn es gibt immer einige noch Unentschlossene, welche gerade ihr Abitur gemacht haben und von uns während der Semesterferien beraten werden.

Party und Politik

Im WS 05 war unsere Fachschaftsparty zum ersten Mal seit langem kein Verlustgeschäft für uns, sodass wir nun versuchen unsere Party noch reizvoller zu gestalten, dies gilt insbesondere für NichtchemikerInnen. Vielleicht werden wir sogar mal unsere Trockeneisnebelmaschine ausprobieren. Das ist ein irrer Effekt und recht ungefährlich. Es wurde sogar schon angedacht, eine zweite Party auf die Füße zu stellen, falls der FSR weiterhin so gut mit engagierten Studis besetzt ist.
Der FSR Chemie und Biochemie hat zur Zeit in fast jedem Gremium eineN BeauftragteN sitzen, um sich auch über die Grenzen des NC-Gebäudes zu informieren und ggf. Möglichkeiten zur Verbesserung unseres Systems zu nutzen. Beispielsweise im AStA, welcher für NaturwissenschaftlerInnen leider noch ein Buch mit sieben Siegeln ist, die FSVK, in der wir bis jetzt nicht vertreten waren, das Akkreditierungsseminar, die BuFaTa etc. Wir haben auch einen Leitfaden zu allen Aktivitäten, die der FSR übernehmen kann und sollte, geschrieben, damit es zukünftige Fachschaftsräte leichter haben sich zurecht zu finden. Um einen glatten Übergang der Generationen zu gewährleisten versuchen wir immer möglichst frische, motivierte FSRlerInnen anzuwerben.

Erstipflege

Zu unserer Erstifahrt gibt es nicht viel zu sagen, sie ist einfach geil. Dieses Jahr fahren über 60 Erstis mit, für die wir so einige Überraschungen parat halten. Als ChemikerInnen stehen uns dabei viele schöne Möglichkeiten zur Verfügung. Dieses Jahr wird die Fahrt unter dem Motto Monsterparty stehen, was nicht heißt, dass wir nur Party auf unserer Fahrt machen. Vom FSR werden Workshops angeboten, jeder macht einfach das, was er gut kann. Unser Ziel ist seit einigen Jahren Burg Hessenstein, diese Burg ist sehr isoliert und garantiert somit, dass sich die Erstis auch besser kennen lernen und somit eine Gruppenzugehörigkeit erfahren.
Die Tutoriumsorganisation ist wohl auch eins unserer Steckenpferde. Wir haben über 40 TutorInnen, welche sich um die Erstis kümmern. Am ersten Tag bieten wir unseren Erstis ein Willkommensfrühstück mit Sektempfang. Somit bekommen diese schon mal den ersten Kontakt zu Altsemestern. Die Erstis werden nach ihren Studiengängen in Gruppen eingeteilt und erfahren in den ersten drei Monaten wöchentlich wie sie am besten in ihrem Studium zurecht kommen. Es werden Erfahrungen vermittelt, Organisationsvorschläge gegeben, Auskunft bei Problematiken, Führungen durch die Gebäude und Lehrstühle, Einführung in den Umgang mit dem Blackboard, VPN-Tunnel, etc. Darüber hinaus erfahren unsere Erstis seit neustem auch etwas über die Gremien und die Hochschulpolitik, Themen welche, wie schon beschrieben, bislang bei ChemikerInnen und BiochemikerInnen Mangel waren. Bei uns sind die Ertis also in guten Händen.

Zwischenübba

Leider gibt es noch eine Schattenseite, denn leider ist unser FSR-Raum noch lange nicht so einladend wie er sein könnte, daran werden wir in Zukunft jedenfalls arbeiten, z.B. durch neue Farbgestaltung, neue Schränke, Vorhänge usw. Auch unsere Homepage lässt vorerst noch zu wünschen übrig, da wir noch keineN WebdesignerIn finden konnten, doch so wie es aussieht wird sich dies nun auch ändern, da wir jemanden gefunden haben, die nicht einmal im FSR sitzt und sich trotzdem engagieren möchte. Derartige Arbeiten sind uns immer willkommen.

Last but not least

Natürlich sind wir als FachschaftsvertreterInnen gegen Studiengebühren. Argumente dagegen sind mittlerweile nur noch müßig, also möchten wir unsere Art und Weise erläutern damit umzugehen. Als NaturwissenschaftlerIn ist man dem Realismus unterworfen, Studiengebühren sind da und das wird sich so schnell nicht mehr ändern, denn trotz massiger und auch großer Proteste wurde die Satzung zur Erschließung von Studiengebühren zur Verbesserung der Lehre beschlossen. Also werden wir versuchen die Gebühren auch für die Verbesserung der Lehre zu nutzen und damit nicht einfach Haushaltslöcher zu stopfen. Die Ausgaben sollen für jedeN StudentIn einsichtig sein. Auf alles, was von unserem Geld bezahlt wurde, soll ein Verweis (Aufkleber) gegeben werden: Von uns für uns. Alles, was die StudentenInnen schon immer zahlen mussten, soll ebenfalls wegfalle. Damit ist nicht nur die Praktikumsgebühr oder Kopiergeld gemeint. Ferner sollen uns Bücher zur Verfügung gestellt werden, welche viele Studierende neben den Studiengebühren dann nicht mehr tragen könnten. Das ist unser Konzept und wir werden es über alle Gremien in unserer Fakultät tragen um eine tatsächliche Verbesserung in unserem Studiengang zu erreichen. Was unsere Fachschaft sonst noch an Projekten und Arbeiten verrichtet, könnt ihr bei Interesse am besten direkt bei uns erfragen. Wir sind freundlich und beißen nicht.

Fachschaftsrat
Chemie/Biochemie der Ruhr-Universität

Infos unter
www.rub.de/frchemie