#788- Friede, Freude, Eierkuchen

am . Veröffentlicht in FSVK und Fachschaften

Gender Studies streiten sich doch nicht

An der RUB gibt es immer mehr Bestrebungen, bisher öffentlich finanzierte Ausgaben alleine auf die Studierenden abzuwälzen – obwohl bei der Einführung der Studiengebühren versprochen wurde, dass genau das nicht passiert. In der vergangenen Ausgabe haben wir über eine Auseinandersetzung um den Master-Studiengang Gender Studies berichtet: Die Dekanate der beteiligten Fakultäten und das Direktorium des Studiengangs haben vorgeschlagen, die Koordinationsstelle zukünftig aus Gebühren zu finanzieren. Die Stelle organisiert die Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche.

Der Fachschaftsrat Gender Studies kritisiert, dass der Artikel "ohne abschließende Rücksprache" mit ihm veröffentlicht worden sei. Außerdem wünscht er, dass die Auseinandersetzung mit harmonischeren Begriffen dargestellt wird: "Weder handelt es sich bei den Verhandlungen zwischen der Fachschaft und dem Direktorium um einen ‚Streit‘, noch um einen Konflikt mit verhärteten Fronten. Sowohl von Seiten des Direktoriums wie von Seiten der Fachschaft wurden Gespräche gesucht und geführt. Diese Verhandlungen sind nicht immer reibungsfrei, doch stets in einer kooperativen Atmosphäre verlaufen. Alle Beteiligten suchen gemeinsam nach einer nachhaltigen Lösung für die Finanzierung der Koordinationsstelle. Einigkeit herrscht auch über die Notwendigkeit eines verantwortungsbewussten Umgangs mit den Studiengebühren. Der Studiengang ist weder akut in seiner Existenz bedroht, noch unstudierbar. Probleme bei der langfristigen Finanzierung der Koordinationsstelle bestehen zwar weiterhin", erklärt der Fachschaftsrat. Von einer "existentiellen Bedrohung des Studiengangs" könne jedoch gegenwärtig nicht die Rede sein.