Wer anderen eine Grube gräbt...

Geschrieben von ks am . Veröffentlicht in KM

Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan hat ein kleines Problem. Wie jetzt durchsickerte kommt ein Gutachten der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf zu dem wenig schmeichelhaften Schluss: „Eine leitende Täuschungsabsicht ist ... zu konstatieren.“ Das ist heftig, vor allem vor dem Hintergrund, dass sich Schavan in der Affäre um das Plagiat des ehemaligen Verteidigungsministers Guttenberg weit aus dem Fenster gelehnt hatte. Als Bildungsministerin sorgte sie maßgeblich für seinen Rücktritt. Wie lange Kanzlerin Merkel noch an Schavan festhalten kann, ist unklar. Bis der Promotionsausschuss der Uni Düsseldorf entscheidet, wird die Debatte weitergehen und die Bildungsministerin im Amt bleiben.

:bszinkürze: Angetreten!

Geschrieben von bsz-Redaktion am . Veröffentlicht in KM

Die bsz meldet sich zum WiSe 2012/13 zurück. In den Semesterferien hat sich die Redaktion neu aufgestellt und wird in Zukunft mit einigen neuen RedakteurInnen für Euch berichten. Die neue Redaktion freut sich auf die Arbeit für und mit Euch und auf ein weiteres spannendes Semester an der RUB und in Bochum. Die Themen werden wie gewohnt aus unserer eigenen kritischen Perspektive behandelt. Wir setzen auf Kontinuität und Neustart. JedeR von uns bringt natürlich eigene Schwerpunkte und Interessen mit.
Wir möchten an dieser Stelle allen ausscheidenden RedakteurInnen herzlich für Ihre Arbeit für die bsz danken. Wir wünschen Euch auf Eurem weiteren (publizistischen) Weg viel Erfolg.
Weiter möchten wir die Themen aufgreifen, die Euch wichtig sind. Habt Ihr als Fachschaft ein Anliegen, über das berichtet werden sollte? Habt Ihr eine Initiative, eine Veranstaltung oder ein Thema? Läuft etwas rund oder nicht rund in Eurem Stadtteil oder im Rest des Reviers? – Dann freuen wir uns auf Eure Zuschriften und Hinweise!
Die bsz-Redaktion
redaktionbszonline.de

Internationaler Tag gegen die Todesstrafe

Geschrieben von clu am . Veröffentlicht in KM

Am 10. Oktober jährt sich der internationale Tag gegen die Todesstrafe zum zehnten Mal. 2002 wurde der Aktionstag von der „World Coalition against Death Penalty“ (WASADP) eingeführt, einem Zusammenschluss von über 130 NGOs aus der ganzen Welt. Die deutsche Sektion von Amnesty International hat den Schwerpunkt dieses Jahr auf  Asien gelegt, da dort noch immer 95% der Menschen in Ländern leben, in denen regelmäßig zum Tode verurteilt wird. Weltweit sitzen nach Schätzungen von Amnesty zurzeit ca. 20.000 Menschen in Todeszellen, in insgesamt 57 Staaten wird weiterhin an dieser Strafe festgehalten. In Europa ist mit Belarus (Weißrussland) nur noch ein Staat nicht von der  Bestrafung mit dem Tode abgerückt. Im Rahmen des Tages gegen die Todesstrafe ruft Amnesty dazu auf, sich an Petitionen zu beteiligen. Damit sollen einerseits bereits Verurteilte begnadigt, als auch Staatschefs zum Umdenken bewegt werden.
Ausführliche Informationen zum Thema gibt es unter
www.amnesty.de/todesstrafe

RedakteurIn gesucht!

Geschrieben von clu am . Veröffentlicht in KM

Die FSVK (FachschaftsvertreterInnenkonferenz) der RUB sucht eineN neueN bsz-RedakteurIn. Zu den Aufgaben zählt neben der Mitarbeit in der bsz-Redaktion vor allem die Berichterstattung über FSVK-Themen und  Fachschaftsbelange, weswegen eine Teilnahme an den regelmäßigen Sitzungen erwünscht ist. Die ausführliche Stellenausschreibung ist im Internet unter
www.fsvkbo.de zu finden.

Anonymous „Katholiban“

Geschrieben von ks am . Veröffentlicht in KM

Die rechtsextremistische Internetseite kreuz.net macht einmal mehr traurige Schlagzeilen. Während ausnahmslos alle deutschen Medien mit Trauer und wertschätzenden Nachrufen auf den frühen Tod des letzte Woche verstorbenen Komikers Dirk Bach reagierten, titelte die homophobe Seite: „Jetzt brennt er in der ewigen Homo-Hölle“. Neu sind solche Entgleisungen auf kreuz.net nicht. Schon lange ist auch klar, dass diese Seite quasi täglich gegen deutsches Recht verstößt. Allein habhaft werden konnte man den anonymen Machern der Hetz-Seite bisher nicht. Der Server steht in den USA – die deutschen Strafverfolgungsbehörden kommen nicht an die Hintermänner heran. Nun hat der Bruno-Gmünder-Verlag ein „Kopfgeld“ auf die „Katholiban“ ausgesetzt: 15.000 € bekommt, wer die Betreiber von kreuz.net enttarnt.
Liebe Hacker: Ran an die Tasten!