Nazis schreien

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Diesen Samstag wollen Neonazis um die NPD-Frau Marion Reinert in Recklinghausen aufmarschieren. Mit einer unverfänglichen Selbstdarstellung wollen sie die aktuelle Empörung rechtsoffener Bürger_innen über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts auffangen. Ein Bündnis von Nazi-Gegner_innen hat die Pläne aufgedeckt und mobilisiert nun unter dem Motto „Wer am lautesten brüllt...“ gegen den Aufmarsch. Sie kritisieren den Missbrauch der Interessen von Opfern sexueller Gewalt und wollen der straffixierten Sexualrepression der Nazis das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung entgegensetzen.

TFH Georg Agricola gratis

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in KM

Zum Wintersemester 2011/12 schafft die private Technische Fachhochschule (TFH) Georg Agricola ihre Studiengebühren in Höhe von 500 Euro wieder ab. Der Senat der TFH beschloss die Aussetzung der Studienbeitragssatzung. Weiterbildende Masterstudiengänge werden jedoch weiterhin Geld kosten. Mit der Einführung der allgemeinen Studiengebühren führte auch die private Hochschule eine eigene Campusmaut ein. Mit der Abschaffung der Studiengebühren durch die rot-grüne Landesregierung ändert sich jedoch für die THF Georg Agricola erst einmal gar nichts, da sie das Gesetz nicht betrifft. Deswegen brauchte es einen eigenen Beschluss des Senats, um die Gebühren wieder abzuschaffen. Nach längeren Verhandlungen mit dem Landesministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung sicherte die Landesregierung aber auch der privaten Hochschule Kompensationsmittel für die wegfallenden Studiengebühren zu.

Hurenwanderung?

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in KM

Um 0 Uhr des 16. Mai wird der Straßenstrich in der Dortmunder Nordstadt endgültig geschlossen. Die Ratsmehrheit aus CDU und SPD hat mit diesem Beschluss den Regierungspräsidenten aufgefordert den Sperrbezirk auf ganz Dortmund auszuweiten, was nächsten Montag geschehen wird.
Die Bochumer Rechtsdezernentin Diane Jägers sorgt sich, dass einige Dortmunder Prostituierte nach Bochum auswandern könnten. Bisher gebe es eine gut funktionierende und kontrollierte Club-, Bordell- und legale Wohnungsprostituion in Bochum. Der Prostituiertenselbsthilfverein Madonna e.V. geht davon aus, dass die meisten Huren aus Dortmund nach Essen oder Duisburg abwandern werden, da es dort bereits Straßenstriche gibt.

Mehr Studis

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in KM

Noch nie haben in NRW so viele Menschen ein Studium aufgenommen wie zum letzten Wintersemester 2010/11. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gab es 84.400 Studienanfänger_innen, diese Zahl liegt um 8,4 Prozent höher als im Jahr davor. Die Gesamtzahl aller Studierenden in NRW stieg damit auf 528.700.Die Fernuni Hagen liegt mit knapp 60.000 Studierenden an der Spitze, gefolgt von der Uni Köln mit 41.000 Studis. Die Universität Münster ist mit 36.000 Studierenden die drittgrößte Uni des Landes. Die Uni Duisburg-Essen und die Ruhr-Uni Bochum liegen mit knapp 34.000 Studierenden direkt dahinter. Der Grund für die hohen Zahlen sind die geburtenstarken Jahrgänge und die Tatsache, dass immer mehr Schüler_innen Abitur machen und somit die Möglichkeit haben, ein Studium zu beginnen.

Computer Says No

Geschrieben von jek am . Veröffentlicht in KM

:boinkürze

Bochumer Studierende geraten in diesem Semester häufiger in Konflikt mit den KontrolleurInnen der Essener Verkehrs-AG. Weil die Bochumer Semestertickets nicht elektronisch auslesbar sind, werden sie für ungültig erklärt – ein erhöhtes Entgelt ist die Folge. Um dieses Missverständnis aufzuklären, stellte das Studierendensekretariat der RUB nun in einer offiziellen Stellungnahme klar: „Der Studierendenausweis der RUB ist kein elektronisches Ticket“. Gültig ist es aber trotzdem im gesamten VRR-Gebiet. Zu der Verwirrung bei den KontrolleurInnen kam es, weil die Universität Duisburg-Essen in diesem Semester auslesbare Chip-Karten eingeführt hat. Dass die RUB zunächst auf die elektronische Identifizierung durch den RUB-Studierendenausweis verzichtet, hat sich in den Nachbarstädten allerdings noch nicht ausreichend herumgesprochen. Das Studierendensekretariat der RUB stellt ihren Studierenden daher eine Bescheinigung über die Gültigkeit der Ausweise aus, die bestätigt, dass die Ausweise nicht elektronisch lesbar sind. Damit sollen weitere Konflikte vermieden werden. Unter der Telefonnummer 01803-194195 können sich die KontrolleurInnen sogar über die regionalen Gegebenheiten informieren, bevor sie Bußgelder verhängen.