Gesunde U35?

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Bald ist es soweit: Die U35-Haltestelle ‚Gesundheitscampus‘ wird gebaut. Für insgesamt 12,2 Millionen Euro wird in den nächsten 20 Monaten die neue Haltestelle zwischen der Markstraße und der Ruhr-Universität entstehen. Die Bauarbeiten sollen weder die U-Bahn noch den Straßenverkehr zum Erliegen bringen, die Umbauarbeiten finden im laufenden Betrieb statt. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) unterstützt den Bau mit gut 10 Millionen Euro. Unter der Universitätsstraße wird ein Füßgänger*innentunnel gebaut, dazu kommt eine neue Verteilerebene mit Treppe, Aufzug und Rolltreppe. Zusätzlich wird die Brücke über der Max-Imdahl-Straße abgerissen und neu gebaut. Die neue Haltestelle soll überdacht und barrierefrei ausgestaltet werden.

Fachschaftsliste gegründet

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Verschiedene Fachschaften der Ruhr-Universität haben sich nun zu einer Fachschaftsliste zusammengeschlossen, die zukünftig zu Senatswahlen antreten wird. Die Liste sieht es als ihre Aufgabe an „für die vom Senat gewählten Gremien adäquate studentische VertreterInnen zu stellen“, wie es in der Präambel der konstituierenden Satzung heißt. Die Liste vertrete die Ansicht, dass es in den Gremien um die Vertretung studentischer und nicht gruppen- bzw. parteipolitische Interessen gehe. Neben der reinen Interessenvertretung der Studierendenschaft wolle die Liste sich auch darum bemühen, studentische Belange und Problematiken in die Zentralebene der Universität einzubrigen und für eine breite Diskussion derselben zu sorgen.

Großrazzia

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In der vergangenen Woche fand an der Ruhr-Universität eine Razzia durch den Zoll statt. Das Gebäude IC wird derzeit saniert und auf der Großbaustelle arbeiten dutzende Menschen. Insgesamt wurden 153 Arbeitnehmer*innen, die für 25 unterschiedliche Firmen arbeiten kontrolliert. Obwohl es keine Hinweise auf Schwarzarbeit gab, hat das Hauptzollamt Dortmund verdachtslos eine Großrazzia vorgenommen. Bisher gab es keine Auffälligkeiten, jedoch muss die Untersuchung noch ausgewertet werden. Die Zollämter in der gesamten Bundesrepublik führten Schwerpunktaktionen gegen illegale Beschäftigung durch, wohl eher genährt durch die Wünsche des Fiskus und nicht durch die Menschenwürde der Arbeitnehmer*innen.

boinkürze: Jahr der Rekorde

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in KM

Die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen Aktiengesellschaft (Bogestra) trotzt der demographischen Entwicklung. Obwohl die Einwohner*innenzahlen in Bochum und Gelsenkirchen deutlich sanken, stieg die Anzahl der Fahrgäste von insgesamt 143,3 Millionen in 2010 auf 144,6 Millionen in 2011. Besonders die Schüler*innenzahlen sanken sehr stark: 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hingegen stiegen die Studierendenzahlen von insgesamt 45.620 auf nun 47.177 an, dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch fortsetzen. Das Sozialticket wurde im vergangenen Jahr noch nicht allzu gut angenommen; in 2010 wurde es gerade 8.355 Mal gekauft. In 2011 wurde es bis März bisher schon 6.800 Mal erworben und das trotz des immens hohen Preises von 29,90 Euro pro Monat. Die Umsatzerlöse der Bogestra sind um 1,68 Millionen Euro auf nun gut 100 Millionen Euro gestiegen, der Gesamtaufwand stieg ebenfalls um 2,3 Millionen Euro auf nun 172 Millionen. Die Stadt Bochum als größte Anteilseignerin unterstützte das Verkehrsunternehmen vergangenes Jahr mit rund 34 Millionen Euro.

boinkürze: Ungewissheit bei Nirosta

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in KM

Die Übernahme des Bochumer Thyssen-Krupp-Nirosta Werks durch den Konzern Outokumpu nimmt immer konkretere Züge an. Für 2,7 Milliarden Euro will dieser nun bei Nirosta einsteigen. Der neue Konzern wird dann der weltgrößte Edelstahlproduzent sein, an dem Thyssen-Krupp mit 29,9 Prozent beteiligt werden soll. Zum neuen Outokumpu-Führungsteam sollen dann auch die Thyssen-Krupp-Manager Ulrich Albrecht-Früh und Reinhard Florey gehören. Insgesamt will Outokumpu 1.500 seiner 19.000 Arbeitsplätze abbauen, davon 850 in der Bundesrepublik. Da es keine betriebsbedingten Kündigungen geben soll, will Thyssen-Krupp 600 Beschäftigte übernehmen. Ende 2013 soll erst einmal das Inoxum-Schmelzwerk in Krefeld geschlossen werden. Mindestens bis Ende 2016 würde dann in Bochum noch Stahl gefertigt. Die endgültige Entscheidung wird jedoch erst 2015 getroffen. Bis dahin wird es laut Outokumpu keine betriebsbedingten Kündigungen an Standorten in Deutschland geben. Aus Sicht von Nirosta und Outokumpu werden dadurch zwei Unternehmen gerettet und den verbliebenen Beschäftigten eine Zukunft gegeben.