Heavy Metal und Umweltschutz

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Heavy Metal und Umweltschutz
(CMP) Aus den Boxen dröhnt es, Kuttenträger tanzen im Schlamm und bespritzen sich mit Bier. Wacken. Es ist das größte Heavy-Metal-Festival der Welt in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein. Jährlich hinterlässt es Spuren. Nicht selten ist der Boden, in der Größe von 270 Fußballfeldern, aufgeweicht, neue Pflanzen müssen gesät werden. Nun entwickelt das RegionNord-Büro aus Itzehoe in Kooperation mit der Fakultät für Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück ein neues Boden- und Vegetationskonzept, um die Grünflächen künftig besser schützen zu können. Ziel ist ein allgemein übertragbares, vegetationstechnisches Flächenmanagementkonzept für Open-Air-Veranstaltungen. Das wird auch Zeit, denn das bisherige großflächige Ausstreuen von Hackschnitzeln oder Stroh bei stark durchnässtem Boden belasteten unnötig die Umwelt. Gefragt ist nun ein nachhaltiges Konzept, von dem langfristig Landwirte, Umwelt und Festivalfans profitieren können.

 

Aus den Boxen dröhnt es, Kuttenträger tanzen im Schlamm und bespritzen sich mit Bier. Wacken. Es ist das größte Heavy-Metal-Festival der Welt in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein. Jährlich hinterlässt es Spuren. Nicht selten ist der Boden, in der Größe von 270 Fußballfeldern, aufgeweicht, neue Pflanzen müssen gesät werden. Nun entwickelt das RegionNord-Büro aus Itzehoe in Kooperation mit der Fakultät für Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück ein neues Boden- und Vegetationskonzept, um die Grünflächen künftig besser schützen zu können. Ziel ist ein allgemein übertragbares, vegetationstechnisches Flächenmanagementkonzept für Open-Air-Veranstaltungen. Das wird auch Zeit, denn das bisherige großflächige Ausstreuen von Hackschnitzeln oder Stroh bei stark durchnässtem Boden belasteten unnötig die Umwelt. Gefragt ist nun ein nachhaltiges Konzept, von dem langfristig Landwirte, Umwelt und Festivalfans profitieren können.