Immer nah dran

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in ErstiAusgabe

Der Allgemeine Studierendenausschuss bietet für alle etwas

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Die Regierung der Studierenden zeichnet sich nicht nur durch politisches Geplänkel und Streitigkeiten mit ihrer Opposition aus, sondern sie bietet auch ein großes Repertoire an Serviceleistungen an. Die erste Anlaufstelle ist dabei meist das Sekretariat, direkt am Eingang des AStA-Flurs im Studierendenhaus.


Neben den Beratungen in sozialen Fragen (siehe Seite 2) hat der AStA viel Weiteres zu bieten. Dabei steht die Studierendenvertretung auch nicht alleine da. Es gibt drei autonome Referate: Das FrauenLesben-Referat, das Schwulenreferat und das AusländerInnen-Referat (AAR) werden jeweils einmal im Jahr separat gewählt. Sie organisieren eigene Veranstaltungen und Beratungen. Das AAR nimmt – genau wie die Sozialberatung des AStA – Anträge von sozial benachteiligten ausländischen Studierenden auf. Das Campus Office der DGB-Jugend bietet ebenfalls seine Arbeitsberatung auf dem AStA-Flur an.

Dem Rektor auf die Finger schauen

Das Kernstück jeder AStA-Arbeit ist die Hochschulpolitik. In den vergangenen Jahren wurden hier insbesondere die erfolgreichen Proteste gegen Studiengebühren koordiniert. Seit dem Wintersemester 2011/2012 werden in Nordrhein-Westfalen keine Studiengebühren mehr erhoben. Bis dahin mussten auch an der RUB jedes Semester 480 Euro an die Uni gezahlt werden. Natürlich zusätzlich zum Sozialbeitrag in Höhe von mittlerweile 254 Euro. Von diesem Sozialbeitrag gehen übrigens 14 Euro jedes Semester an den AStA. Aber Hochschulpolitik bedeutet nicht nur das regelmäßige Ringen mit dem Rektorat, sondern auch der Kontakt zu den Fachschaften, die Unterstützung bei Veränderungen von schlechten Studienordnungen, die Koordination mit anderen ASten in NRW und der ganzen Bundesrepublik. Oder auch mal die Diskussion mit Landtagsabgeordneten oder der Wissenschaftsministerin, die übrigens mal AStA-Vorsitzende an der Ruhr-Uni war.
Der Allgemeine Studierendenausschuss betreibt vier eigene kleine Unternehmen. Den Copyshop im Bereich der Cafeteria in GB, die Druckerei in GA 03, das Kulturcafe im Studierendenhaus und die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung (bsz). Insgesamt beschäftigt der AStA fast 100 Menschen, wenn man die Referent*innen mitzählt. Auch der Haushalt umfasst mittlerweile etwa 13 Millionen Euro, wovon aber nur ein Bruchteil zur freien Verfügung steht. Der Großteil des Geldes wird direkt an die Verkehrsverbünde gezahlt. Die Studierendenvertretung organisiert auch das Semesterticket. Für 145 Euro im Semester können RUB-Studierende in ganz NRW den ÖPNV nutzen. Bei der Bahn würde ein vergleichbares Ticket im Jahr 2.600 Euro kosten. Bei Fragen zum Ticket ist der AStA also der geeignete Ansprechpartner.

Campuskultur

Neben Unterstützung und Beratung ist das Campusleben auch von unterschiedlichen kulturellen Darbietungen geprägt. Ein Highlight ist dabei das Sommerfest der Ruhr-Uni. Der AStA organisiert dabei alle Aktivitäten auf dem Nordforum vor der Uni-Bibliothek. Daneben gibt es jedoch auch weitere kulturelle Veranstaltungen, insbesondere im Kulturcafe. Auch wenn das Programm von AStA zu AStA variiert, können sich alle Studierenden über Partys, Lesungen, Poetry Slams und Konzerte freuen, die häufig sogar kostenlos sind.
Auch die Homepage des Allgemeinen Studierendenausschusses hat einiges zu bieten. Wer sich für den Haushalt des AStAs interessiert oder die Modalitäten des NRW-Tickets, wird hier genauso fündig wie diejenigen, die eine Wohnung oder einen Job suchen. Sowohl die Wohnungs- als auch die Jobbörse des AStA sind sehr gefragt.         

asta-bochum.de

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