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Willkommen auf der Baustelle – so haben wir in den vergangenen Jahren die  Studierenden begrüßt. Denn vieles hier ist marode, und auch an den Studiengängen wird weiter rumgebastelt.

Aber ein bisschen mehr Baustelle hätten sich diesen Sommer so manche gewünscht: Bis die doppelten Abi-Jahrgänge 2013 hier ankommen, sollte eigentlich ein ganz neues Gebäude entstehen, um die Raumnot zu lindern: das Gebäude GD. Aber schlechte Planungen, die ein bestehendes Landschaftsschutzgebiet ignorierten, verzögern den Baubeginn bis heute. Fertigstellung 2013? Illusorisch. Überhaupt wird es kuschelig werden auf unserem Campus. Das hat natürlich auch erfreuliche Gründe: Die unsozialen Studiengebühren sind abgeschafft und schrecken niemanden mehr ab. AbiturientInnen werden endlich nicht mehr zum Bundeswehr-Zwangsdienst rekrutiert. Toll, nur: Schon vorher waren viele Seminare hoffnungslos überfüllt. Bis 2013 sollen 3.000 neue Studienplätze entstehen, vorher reagieren viele Fächer mit einer Verschärfung der Zugangsbeschränkungen. Mit „Bildung für alle“ hat das wenig zu tun. Auch den Übergang vom Bachelor zum Master will man euch durch neue Hürden schwer machen. Grund für kritische bsz-Berichte wird es also leider weiter genug geben. Diese Ausgabe soll aber erstmal ein kleiner Wegweiser durchs Uni-Wirrwar sein. Im Semester erscheint die bsz dann wöchentlich. Viel Spaß beim lesen und natürlich: Herzlich Willkommen!