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Neue Stadt, neues Glück: Wer wissen will, was in Bochum und der Region los ist, sollte sich nicht nur auf die Infos in den lokalen Tageszeitungen verlassen. Auch die bsz berichtet wöchentlich darüber, was Studierende in Bochum bewegt. Abseits dessen gibt es Publikationen, Weblogs und Info-Portale, die für viele RuhrgebietsbewohnerInnen zu wichtigen Informationsquellen geworden sind. Die bsz stellt euch Klicks vor, die sich lohnen.

Bo-Alternativ

Seit über elf Jahren versteht sich das Nachrichtenportal bo-alternativ als Sprachrohr der über 100 Bochumer links-alternativen Initiativen und Gruppen, die auf der Seite verlinkt sind. Mit aktuellen Meldungen, Kommentaren und Links gehörte die Homepage zu den bundesweit ersten Blogs, lange bevor diese Bezeichnung geprägt wurde. Bis heute ist bo-alternativ die Informationsquelle Nummer eins, wenn es um Gegenöffentlichkeit und Bochumer Meinungen abseits des Mainstreams geht. Außerdem gibt es auf der Seite einen umfangreichen Veranstaltungskalender.
www.bo-alternativ.de

Bodo

Im Februar 1995 erschien die erste Ausgabe von bodo, dem Straßenmagazin für Bochum, Dortmund und Umgebung. Der Verein verbindet soziales Engagement und journalistischen Anspruch. Das aktuelle Heft gibt’s monatlich in einer Auflage von 11.000 Exemplaren auf der Straße zu kaufen. Von den 1,80 Euro Verkaufspreis bleibt die Hälfte bei den VerkäuferInnen.
www.bodoev.de

Hermine

Eine etwas chaotische Homepage, aber mit massig guten und aktuellen Infos: Hermine ist das selbsternannte „Was geht ab im Pott und drumherum Zine“. Von Konzert- und Kulturveranstaltungen über Workshops und Vorträge bis hin zu Demo-Aufrufen und sonstiger Polit-Action – hier gibt’s die Infos. Hermines Domäne sind die alternativen Kulturzentren und Infoläden der Region, aber beschränkt wird sich darauf längst nicht. Trotz (oder wegen?) eigenwilliger Ästhetik: Angucken!
www.bundschuhfanzine.de/hermine

Ruhrbarone

„Journalisten bloggen das Ruhrgebiet.“ Das ist das Motto der Ruhrbarone, denn viele der MacherInnen verdienen ihr Geld im großen Mediengeschäft. In dem Blogprojekt schreiben sie ehrenamtlich – und auch Dinge, die man sonst so nicht zu lesen bekommt: Brisante Reportagen, kontroverse Meinungsbeiträge, Insider-Informationen aus der kommunalen und regionalen Politik – damit ecken die Ruhrbarone auch mal an. Das Blog hat sich zum meistgelesenen Regionalblog der Republik gemausert.
www.ruhrbarone.de

Pottblog

Hinter dem Pottblog steckt das ehemalige SPD-Ratsmitglied der Stadt Olfen Jens Matheuszik. Der kommentierfreudige Diplomvolkswirt berichtet über alles, was er im Ruhrgebiet für berichtenswert hält, und das auf durchaus hohem Niveau. Meinungen bleiben Meinungen – man kann vieles auch anders sehen; aber: Mit der täglichen Linkschau „Links anne Ruhr“ verweist Pottblog auf interessante Artikel in anderen Medien. Hin und wieder sind Einzelheiten aus der lokalen Politik hier zuerst zu lesen.
www.pottblog.de