Floppt das Exzenterhaus?

Geschrieben von Chs am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

1-2-web-flickr-Julia-Croitoru-CC-BY-NC-SA-2Zwei Drittel noch nicht vermietet

 

Das Exzenterhaus an der Universitätsstraße schwächelt in Sachen prognostizierter Strahlkraft. Was als attraktive Immobilienanlage und „Symbol des wirtschaftlichen Aufbruchs“ gefeiert wurde, kämpft nun mit dem Problem des Leerstands: Obwohl bisher nur für fünf von 15 Etagen Mietverträge geschlossen worden sind, feierte man im April dieses Jahres bereits Richtfest an der Haltestelle Oskar-Hoffmann-Straße. Die Stadtverwaltung Bochum hatte im Vorfeld auf einer Sitzung angekündigt, das Exzenterhaus werde erst dann gebaut, wenn mindestens die Hälfte der Flächen vermietet sind. Es wurde trotzdem gebaut. „Eine  solche Vereinbarung zum Vermietungsfortschritt hat es zwischen Stadt und uns nie gegeben“, sagt Thomas Durchlaub, Generalbevollmächtigter des Bauprojekts.

Kaum Land in Sicht

Geschrieben von mr am . Veröffentlicht in Kultur

2-2-web-kleinDas Dortmunder Hafenviertel bleibt ein Randbezirk

Der Hafen als Tor zur Welt? Nicht in Dortmund! Der Binnenhafen im Norden der Stadt ist zwar der größte Kanalhafen Europas und für die Ruhrgebietslogistik von enormer Bedeutung, kulturelle oder gar touristische Anziehungskraft besitzt er hingegen kaum. BesucherInnen können zwar an einer Hafenrundfahrt mit Kaffee und Kuchen teilnehmen oder das historische Hafenamt besichtigen, in dem gelegentlich auch mal Ausstellungen stattfinden. Bestrebungen einer nachhaltigen Umgestaltung und Aufwertung des Hafenviertels und seiner vielen Leerstände durch Kulturveranstaltungen, Kreativwirtschaft und Gastronomie bleiben aber weiterhin aus.

 

Weg mit der Scheiße

am . Veröffentlicht in Kultur

3-1-web-ChsNo-Poo-Bewegung: Haare waschen ohne Shampoo

 

Nur noch Natur in der Nasszelle: Hinter dem dezent irreführenden Kürzel „No Poo“ verbirgt sich die No-Shampoo-Bewegung. Ein Zeitgeistphänomen, das einst als Gegenbewegung zur Shampoo-Kultur entstand und derzeit besonders starken Zulauf verzeichnet. Von der grünen Back-to-Nature-Bio-Welle getragen, avancierte es zur hippen Offenbarung im Kosmetikbereich. Von der Wurzel bis zur splissigen Spitze betreibt sie den Exorzismus chemischer Stoffe aus heimischen Reinigungsritualen. Bekehrte berichten von den Vorzügen und Verheißungen eines Lebens ohne Shampoo. Ob man auch mit Backpulver im Haar einen Bad-Hair-Day haben kann?

Ist der Offene Ganztag in Bochumer Grundschulen gefährdet?

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Schule bis in den Nachmittag

 

1-2-web-flickr-by-jbrownell-CC-BY-NC-ND-2In den nächsten Jahren sollen insgesamt zwölf Grundschulstandorte geschlossen werden. Mittlerweile haben alle (bis auf eine) Grundschulen ein offenes Ganztagsangebot. Wie kann der Offene Ganztag in Zukunft organisiert werden, wenn einige Schulen geschlossen werden?

Ein Radschnellweg soll die Städte des Ruhrgebiets verbinden

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Eine kleine Kulturrevolution

 

2-1-flickr-by-F4BZ3F4B-CC-BY-NC-ND-2.0Das alte Motto des ADAC „Freie Fahrt für freie Bürger“ könnte doch Realität werden, jedoch ganz anders, als sich der Automobilverband das vorgestellt hat. Mit dem Radschnellweg Ruhr (RSR) könnte dieser Traum bald Wirklichkeit werden, und zwar für Radfahrerinnen und Radfahrer.

Meinungsfreiheit: Eine ideologische Figur

Geschrieben von nh am . Veröffentlicht in Kultur

Rassismus in der Leistungsgesellschaft

 

3-1-web-flickr-by-oparazzi-photos-CC-BY-2Die Sarrazindebatte, ein alter Hut? Die rassistischen Normalisierungsprozesse, die Ethnisierung der Unterschicht und mitschwingender Sexismus im öffentlichen Diskurs und der medialen Aufbereitung in der hegemonialen Presse müssen nicht nur in der Sarrazindebatte kritisch begleitet werden. Auch in aktuellen Debatten muss dieser kritische Blick gewahrt bleiben, fordert Sebastian Friedrich, Herausgeber des Sammelbandes  „Rassismus in der Leistungsgesellschaft“. Zusammen mit Hannah Schultes und Regina Wamper, Mitarbeiterinnen des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung, skizzierte er die Sarrazindebatte auf einer Veranstaltung im Sozialen Zentrum Bochum und lud zur Diskussion ein.