Die Suche nach dem Jungbrunnen

Geschrieben von ck am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Zwei Stammzellenpioniere erhalten den Nobelpreis für Medizin

 

Der Arzt und Stammzellenforscher Shinya Yamanaka auf der Suche nach dem Jungbrunnen.Bereits 1513 suchte der spanische Konquistador Juan Ponce de León auf seiner Expedition im heutigen Florida nach dem sagenumwobenen Jungbrunnen, einer Quelle, die all jenen, die daraus tränken, ewiges Leben schenken sollte. Seine Suche blieb vergebens – Juan Ponce de León starb im Juli 1521 in Havanna auf Kuba. Auch die Gralsgeschichte thematisiert die Suche nach der Unsterblichkeit. Hier spendet ein heiliger Kelch ewiges Leben. Bis heute hat die Suche nach der Unsterblichkeit nicht an Bedeutung verloren und gehört noch immer zu den großen Mythen und Wünschen der Menschheit. Ein Mythos, dessen Entzauberung nun gelungen sein könnte.

:bszKolumne: Konsum oder Studium?

Geschrieben von mh am . Veröffentlicht in Kolumne

„Fruchtig oder klassisch?“ Hä? Ich kann nicht folgen! „Fruchtig oder klassisch?“ Es ist neun Uhr morgens, bis drei Uhr nachts habe ich gelernt, mein Frühstück bestand bisher aus zwei Tassen Kaffee. „Fruchtig oder klassisch?“ werde ich immer wieder von dem jungen Mann gefragt, kurz nachdem ich aus der U35 gestiegen bin und mir am Ende der Rolltreppe von einer Frau ein Beutel Himbeer-Tee in die Hand gedrückt wurde. Keine Ahnung, was er von mir will, aber ich wähle fruchtig. Etwas Gesundes am Morgen kann nicht schaden. Ich erhalte ein Getränk im Pappbecher, auf dem „Rock-Star“ steht. Was auch immer ich da trinke, es ist nicht fruchtig – aber egal. Mit diesem grandiosen Gefäß bin ich eh viel zu cool für jedes Getränk. Ich laufe an Plakaten vorbei, die mich auf die hippsten Partys der nächsten Woche aufmerksam machen. Als angehender Rock-Star muss ich da hin.

Ränkeschmieden beim Ranking

Geschrieben von mar am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

SoziologInnen-Verband boykottiert CHE – RUB-SoziologInnen schließen sich an

Das Hochschulmanipulationszentrum im beschaulichen Gütersloh.Die Kritik am Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ist nicht neu, doch zu Beginn des Wintersemesters 2012/13 ist die Diskussion neu entflammt und wieder an der Ruhr-Universität angekommen: Der Fachschaftsrat Sozialwissenschaft an der RUB unterstützt den von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) nahegelegten Boykott des Rankings. Kritisiert wird am CHE eine unsaubere methodische Vorgehensweise und eine irreführende Präsentation der Ergebnisse. Andere kritische Stimmen aus unterschiedlichen Kreisen werfen dem der Bertelsmann-Stiftung und der Bertelsmann AG nahe stehenden CHE vor, im wirtschaftlichen Interesse des Medienkonzerns zu handeln.

Das Einmaleins der Energielobbys

Geschrieben von clu am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Wenn die Ausnahme zur Regel wird und sinkende Börsenpreise zu höheren Strompreisen führen

Hochspannung – die EEG Umlage sorgt für Diskussionen.Am vergangen Montag haben die ÜbertragungsnetzbetreiberInnen bekannt gegeben, wie hoch der Beitrag der VerbraucherInnen am Ausbau der erneuerbaren Energien 2013 sein wird. Eine Überraschung war es nicht: Schon in den letzten Wochen wurde bekannt, dass diese im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgesehene Umlage von derzeit 3,59 auf 5,277 Cent pro Kilowattstunde steigen wird. Die dadurch deutlich höheren Strompreise werden für viele Menschen kaum zu bewältigen sein – und stellen damit ein gutes Argument für die GegnerInnen der Energiewende dar. Doch lässt sich die Erhöhung tatsächlich durch den Ausbau von Wasserkraft und Windenergie erklären?

Studierendenproteste in Italien

Geschrieben von mh am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

90 Städte wurden vergangenen Freitag bestreikt

16. Juni 2012: Diese Zweigstelle der deutschen Bank in der Innenstadt von Bologna wurde nach einer Demonstration mit Farbbeuteln beworfen.„Wir sind hier um unsere eigene Zukunft zu verteidigen!“ tönt es aus dem Lautsprecherwagen. Nachdem am 5. Oktober bereits tausende SchülerInnen und Studierende in ganz Italien gegen die geplanten Sparmaßnahmen im Bildungssystem demonstrierten, zogen sie vergangenen Freitag, am 12. Oktober, in 90 Städten durch die Straßen um ihrer Wut Ausdruck zu verleihen. Von der sozialistischen Gewerkschaft CGIL (Italienischer Generalverband der Arbeit) wurde am selben Tag ein Generalstreik für alle Schulen ausgerufen – Manifestationen wurden befürwortet und unterstützt. Die CGIL rief dazu auf, auf die Straße zu gehen, um Nein zu sagen zu den geplanten Kürzungen, um Respekt vor geleisteter Arbeit und den Arbeitenden auszudrücken, um für gesicherte Arbeitsverträge zu kämpfen und Geldmittel für öffentliche Schulen zu fordern, die zunehmend weniger werden.

Bericht aus dem Studierendenparlament

Geschrieben von ks am . Veröffentlicht in Campus-News

Neue Kopierer, teures Semesterticket und der Gender*Star

SSieht aus wie ein Seminar, ist es aber nicht: Das Studierendenparlament.Das Studierendenparlament (SP) ist den meisten Studierenden an der RUB eher unbekannt. Auf die Sitzungen verirren sich selten interessierte Studierende und in der Uni-Öffentlichkeit wird kaum über die Arbeit des Parlaments berichtet. Selbst an der SP-Wahl, die jedes Jahr im Januar stattfindet, beteiligen sich in der Regel nur zwischen zehn und 15 Prozent aller an der RUB eingeschriebenen Studierenden.Ob das allgemeine Desinteresse auch mit der fehlenden Berichterstattung zu tun hat, weiß mensch nicht. Vielleicht wecken ja regelmäßige Beiträge bei der einen oder dem anderen LeserIn Interesse?