Der Platz des Europäischen Versprechens war eine nette Idee

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Ohne Versprechen

1-2-PeV2010 sollte er präsentiert werden, der Platz des Europäischen Versprechens (PeV), passend zum Kultuhauptstadtjahr. Doch er ist immer noch nicht fertiggestellt und das wird er wahrscheinlich auch nie. Aber warum tut sich die Bochumer Politik mit dem PeV so schwer? Wie konnte es zu diesem unvollendeten Platz kommen?

Leerstandsmelder in Dortmund ist online

Geschrieben von mr am . Veröffentlicht in Kultur

Eigentum verpflichtet

2-1-leer-mrAls im Jahr 2009 KünstlerInnen in der Innenstadt Hamburgs Türen aufbrachen und ein seit Jahrzehnten leerstehendes Arbeiterviertel direkt am Hamburger Hafen mit Kunst und Musik bespielten, ging man zunächst davon aus, dass die Hamburger Polizei die betroffenen Gebäude umgehend räumen würde. Seit Jahren verfolgt die Stadtpolitik der durch Hausbesetzungen geprägten Hansestadt eine Null-Toleranz Strategie gegen jede Form von Besetzung oder Zwischennutzung. Im sogenannten Gängeviertel schaffte es die Gruppe jedoch, zahlreiche UnterstützerInnen und eine große Öffentlichkeit für das geschichtsträchtige Viertel zu gewinnen. Die BesetzerInnen durften bleiben und entwickeln seitdem neue Projekte, die auch über das Gängeviertel hinaus gehen. Ein Projekt ist der Leerstandsmelder, der nun auch im Ruhrgebiet genutzt werden kann.

Kritik an Preisverleihung für Feministin

Geschrieben von Mnd am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Adorno-Preis für Butler?

JudithButler-CC-BY-2.5-Jreberlein-at-enDie Stadt Frankfurt will den diesjährigen Adorno-Preis im September an die amerikanische Philosophin und Feministin Judith Butler verleihen. KritikerInnen wenden ein, Butler widerspreche mit ihrem politischen Engagement dem geistigen Erbe Adornos. Sie schüre den Hass auf Israel. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird alle drei Jahre vergeben und soll Leistungen in den Bereichen Philosophie, Musik, Film und Theater würdigen.

NRW führt als erstes Bundesland muslimischen Religionsunterricht ein

Geschrieben von mar am . Veröffentlicht in Hochschulpolitik

Planlos im Unterricht

3-1-Islam-marVergangenen Mittwoch fing in NRW die Schule wieder an. Mit dem neuen Schuljahr fiel auch der Startschuss für ein neues Schulfach: An 44 Schulen wird fortan muslimischer Religionsunterricht angeboten, drei davon stehen in Bochum. Die Nachfrage allerdings ist landesweit viel größer. Doch mangelt es nicht nur an Lehrkräften, auch der Lehrplan lässt noch ein Jahr auf sich warten.

Studis müssen essen - auch im Revier, aber wo?

Geschrieben von Chs am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Omnomnom...

3-2-Essen-ChsMan könnte meinen, Studierende gehen gerne in die Unimensa, weil sie dort günstig essen können, gewagtere Gerichte ständig wechseln und Bestseller bleiben. Immerhin finanzieren Studis mit ihrem halbjährigen Sozialbeitrag die kleinen Mensapreise mit. Die subventionierten Speisepreise nicht zu nutzen, obwohl die Möglichkeit besteht, wäre demnach ziemlich blöd, oder? Doch was tun, wenn man die Gerichte des Mensamenüs zwar im größeren Gesamtzusammenhang zu schätzen weiß, aber ganz konkret mittlerweile nicht mehr sehen kann?  Zwischen welchen Alternativen können Studis wählen, wenn sie die Mensa mal für ein paar Wochen meiden und nicht selbst kochen wollen?

Wie die Werbeindustrie versucht Geschlechterklischees zu verfestigen

Geschrieben von fik am . Veröffentlicht in Urbi et Orbi

Rosa verblödet Kinder

4-1-flickr-TheGiantVermin-CC-BY-SA-2Mädchen und Jungen werden speziell durch Werbung angesprochen, dazu verwendet die Industrie gezielt Rollenklischees. Ferrero hat nun sogar ein extra Kinder-Überraschungsei nur für Mädchen kreiert und die Kampagne unter den Slogan „Ei love rosa“ gestellt. Es entsteht jedoch neuer Widerstand gegen diese Form von sexistischer Propaganda. Im Frühjahr 2012 gründete sich die Gruppe Pinkstinks Germany. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Bild von Mädchen und Frauen in den Medien grundlegend zu verändern.